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ST. GEORGEN/GUSEN. Wer den Hofladen der Familie Steininger im Gusental betritt, atmet Geschichte ein. 400 Jahre ist das Gebäude, das ursprünglich eine Mühle war, alt. Die heutigen Besitzer verbinden hier auf liebevolle Art Altes und Neues. Neben einer großen Auswahl selbst erzeugter Aronia-Produkte gibt es auf zwei Ebenen alles, was das Herz von Hofladen-Liebhabern erfreut.

  1 / 3   Birgit Steininger vor dem Hofladen "Bruckmühle Nr. 19", wo es ein reichhaltiges Angebot an regionalen Produkten gibt. (Foto: Gerlinde Riegler-Aspelmayr)

Viele kennen die „Bruckmühle Nr. 19“ vom Vorbeifahren. Das historische Gebäude, das genau zwischen der Gusen und der nach ihrem Tal benannten Straße liegt, erzeugt eine Engstelle, wodurch Autofahrer die Geschwindigkeit drosseln müssen. Jene, die diese Gelegenheit auch gleich nutzen, um stehenzubleiben und den Hofladen zu betreten, kommen gerne wieder.

Über zwei Ebenen hat Familie Steininger ein mit vielen hochwertigen Produkten und zahlreichen liebevollen Details gespicktes Geschäft eingerichtet, das für Freunde von Ab-Hof-Produkten keine Wünsche offen lässt. Von frischem Obst und Gemüse über Gebäck, Gewürz-, Tee- und Honigspezialitäten bis hin zu Käse, Fleisch und Wurst reicht das vielfältige Angebot.

Im Obergeschoß werden im stimmigen und nahezu original belassenen Ambiente des alten „Mühlen-Troadbodens“ vielerlei Geschenksartikel sowie Kunsthandwerk aus der Region angeboten.

Alles begann mit selbst erzeugten Aronia-Produkten

Groß ist auch die Auswahl an hauseigenen Aronia-Erzeugnissen. Unter dem Namen „Aronia und mehr“ hatte Familie Steininger schon vor vielen Jahren und lange vor der Eröffnung des Hofladens neue Wege bei der Verarbeitung der gesunden Beeren beschritten. Dazu muss man wissen, dass sowohl Birgit als auch Klaus Steininger ihre Wurzeln im Gesundheitsbereich haben. Als diplomierte Krankenpflegerin und medizinisch-technischer Assistent hatten sich die beiden schon Jahre vor dem allgemein einsetzenden Hype rund um die Aronia-„Superfrucht“ für diese und ihre gesundheitlichen Vorteile interessiert. Eine Begeisterung wurde geweckt, die bis heute nicht nachließ. Im Gegenteil. Besonders Klaus Steininger lässt sich immer neue Varianten der Verarbeitung der gesunden Beere einfallen. „Manchmal muss ich meinen Mann in seiner Experimentierfreude sogar ein bisschen stoppen. Denn jeder neuen Kreation folgt ja auch ein aufwändiger Prozess der Herstellung“, sagt Birgit Steininger augenzwinkernd.

Neben dem „Klassiker“ – dem puren Saft – gibt es die auf den eigenen Feldern in Bioqualität kultivierten Powerfrüchte etwa auch zu Essig, Sirup und zum spritzigen „Aronia-Shrub“ verarbeitet. Die getrockneten Beeren sind auch schokoliert, pulverisiert oder in pikanter Variante, als Teemischung oder in Form eines Aufstrichs erhältlich.

Selbstbedienung

Eine Besonderheit des Hofladens ist auch, dass er täglich in Selbstbedienung (9-19 Uhr) geöffnet hat. Die Produkte können somit von den Kunden jederzeit selbst eingescannt werden – bezahlt wird bequem mit Bankomat. Wer lieber nach dem altbekannten System der Bedienung, Beratung und (wenn gewünscht) Barzahlung einkauft, kommt an jedem Freitag zwischen 10 und 18 Uhr auf seine Kosten. Gerne stehen Birgit Steininger und ihre Mitarbeiterin an diesem Tag persönlich zur Verfügung. Info: www.aronia-und-mehr.at


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