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Neues Biomasseheizwerk soll klimafreundliche Naturwärme nach Ried in der Riedmark bringen

Jennifer Wiesmüller, 03.04.2026 11:57

RIED/RIEDMARK. Neben den großen Fernwärmenetzen in Linz, Traun und Leonding betreibt die Linz AG auch mehrere regionale Naturwärmenetze in sieben Partnergemeinden. Bereits im April beginnen die Bauarbeiten für ein neues Biomasseheizwerk in Ried in der Riedmark.

  1 / 2   V.l.: Manfred Föderl (Geschäftsführer Linz Strom Gas Wärme GmbH), Bürgermeister Christian Tauschek, Linz AG-Generaldirektor Erich Haider und Projektleiter Dominic Wöß (Linz Strom Gas Wärme GmbH). (Foto: Linz AG/ Werner Kerschbaummayr)

Mit dem neuen Biomasseheizwerk in der Schulstraße bringt die Linz AG saubere, klimafreundliche und regionale Naturwärme nach Ried in der Riedmark. Seit vielen Jahren setzt das Unternehmen erfolgreich auf Wärme aus dem heimischen Rohstoff Holz – eine Energiequelle, die dank kurzer Transportwege nicht nur effizient ist, sondern auch die regionale Wertschöpfung stärkt. Die bisher auf fossilen Energieträgern wie Gas und Öl basierende örtliche Wärmeversorgung wird künftig durch CO₂-neutrale Biomasse ersetzt, etwa durch Waldhackgut von Landwirten, Sägewerken, Forstbetrieben und dem örtlichen Holzhandel.

„Gewinn für alle Bürger“

„Mit dem Baustart des neuen Biomasseheizwerks setzen wir einen entscheidenden Schritt für eine zukunftssichere, regionale und umweltfreundliche Wärmeversorgung in unserer Gemeinde“, betont Bürgermeister Christian Tauschek (SPÖ). „Gemeinsam mit der Linz AG schaffen wir eine moderne Infrastruktur, die unsere Unabhängigkeit stärkt und zugleich eine deutliche Entlastung für Umwelt und Klima bringt. Besonders freut mich, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt und heimische Betriebe sowie Landwirte davon profitieren. Dieses Projekt ist ein Gewinn für alle Bürger von Ried in der Riedmark – heute und für kommende Generationen.“

Investitionsvolumen von 2,7 Millionen Euro

Die Biomasseanlage in Ried in der Riedmark verfügt nach Fertigstellung über eine Leistung von rund 1.000 Kilowatt sowie einen 60.000-Liter Pufferspeicher. Über ein rund 1.600 Meter langes Leitungsnetz wird die Wärme künftig zu Wohngebäuden, Geschäftsflächen und öffentlichen Einrichtungen transportiert, darunter Volks-, Mittel- und Musikschule sowie das Marktgemeindeamt. Die Anlage ist so geplant, dass sie bei steigendem Bedarf erweitert werden kann – etwa für Neubauten, bestehende Objekte oder individuelle Lösungen wie Einfamilienhäuser, Doppelhäuser oder Reihenhäuser. Das Investitionsvolumen des Projekts beträgt etwa 2,7 Millionen Euro.

„Starkes Signal für die Energiezukunft“

„Mit dem neuen Biomasseheizwerk setzen wir als Linz AG gemeinsam mit der Gemeinde ein starkes Signal für die Energiezukunft von Ried in der Riedmark“, betont Linz AG-Generaldirektor Erich Haider. „Die Naturwärme-Anlage steht für modernste Technologie, eine besonders effiziente und ressourcenschonende Wärmeerzeugung sowie deutlich reduzierte Emissionen. Sie wurde zudem so konzipiert, dass sie über viele Jahrzehnte hinweg eine verlässliche und stabil verfügbare Wärmeversorgung gewährleistet – selbst bei steigenden Anforderungen. Für die Kunden bedeutet das eine langfristig sichere, leistbare und klimafreundliche Form der Wärmeversorgung.“


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