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BEZIRK PERG.  Der Steinkauz, auch als „Totenvogel“ oder „Wichtl“ bekannt, zählt als Bewohner dorfnaher Streuobstwiesen zu den Besonderheiten der heimischen Vogelwelt. Waren im Jahr 2003 nur mehr fünf Brutpaare in ganz Oberösterreich zu finden, ist die Population durch ein Artenschutzprojekt von Franz Kloibhofer und Albin Lugmair in Zusammenarbeit mit den Landwirten und der Abteilung Naturschutz nun wieder auf etwa 85 Brutpaare angestiegen.

Die jungen Steinkäuze werden bald ihre Bruthöhlen verlassen. (Foto: F. Kloibhofer)
Die jungen Steinkäuze werden bald ihre Bruthöhlen verlassen. (Foto: F. Kloibhofer)

Der Großteil von ihnen brütet im Bezirk Perg (70 Paare in Ried, Katsdorf, Naarn und Mitterkirchen).

Zurzeit sind die Altvögel intensiv mit der Fütterung und Aufzucht der Jungvögel beschäftigt, die in den kommenden Wochen ihre Bruthöhlen oder eigens für sie angebrachten mardersicheren Nistkästen verlassen.

Da die kleinen Käuzchen meist direkt in Hofnähe leben, kann man sie mit etwas Glück nun vor allem in der Dämmerung auch da und dort beobachten.

Im Zuge des Projektes werden diese auch beringt. Wiederfunde geben Aufschluss über das Alter und die Herkunft der Vögel.

So sind zwei der grundsätzlich sehr standorttreuen Vögel in fast 500 Kilometer Entfernung in Baden-Württemberg und Rheinhessen als Wiederfänge bestätigt worden.


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