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"Bin extrem enttäuscht": Perg-Trainerin trauert nach zweiter Niederlage in Bundesliga-Finalserie verpasster Chance nach

Markus Hochgatterer, 14.04.2019 15:30

PERG/LINZ. Auch im zweiten Bundesliga-Finalschlager hatte ASKÖ Linz-Steg das bessere Ende für sich. Die Stahlstädterinnen setzten sich gestern am Abend in Amstetten nach spannenden 112 Minuten im Entscheidungssatz gegen die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg durch und können am kommenden Samstag den Titel fixieren. 
 

Für die Perger Prinzessinnen (in weiß) wird es nun eng. Gewinnt ASKÖ Linz/Steg am kommenden Samstag auch das dritte Finalspiel, geht der Titel in der Austrian Volley League Women in die Landeshauptstadt. Foto: Peter Maurer

Das Spiel startete ausgeglichen. Von einer Nervosität beim Finale ist bei beiden Teams nicht zu merken. Mit Fortdauer des ersten Satzes präsentierten sich aber die Pergerinnen als bessere Mannschaft. Sie konnten sich einen kleinen Vorsprung erarbeiten und verwandelten gleich den ersten Satzball zum 25:20. Im zweiten Durchgang erwischten die Linzerinnen einen tollen Start und verwalteten einen frühen Vorsprung zum 15:25 und glichen damit aus. Im dritten Satz war es bis zur Hälfte sehr ausgeglichen. Beim Stand von 11:12 ging Lisa Kern zum Service auf Seiten der Prinzessinnen. Die Mittelblockerin erlebte mit den Pergerinnen schon den Aufstieg in die Bundesliga vor fünf Jahren, ist ein Urgestein im Kader der Mühlviertlerinnen. Sie sorgte mit einer starken Serie zur 19:12 Führung. Diese ließ sich die Mannschaft von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova nicht mehr aus der Hand nehmen. Wieder war es der erste Satzball, der verwandelt wurde zum 25:16.

Machländerinnen gaben 2:1-Satzführung noch aus der Hand 

Ein völlig konträres Bild bot der vierte Durchgang. Die Pergerinnen führten mit 8:5, wurden aber dann mit einer unglaublichen Serie von Victoria Deisl auf Seiten der Linzerinnen in die Knie gezwungen. Die Salzburger Nationalteamspielerin stellte nämlich auf 8:23. Mit 9:25 ging es damit beim Stand von 2:2 in den alles entscheidenden fünften Satz. Dieser begann wieder sehr ausgeglichen, jedoch präsentierten sich die Linzerinnen besser. Die Pergerinnen konnten zwar noch drei Matchbälle abwehren, jedoch beendete die Kapitänin der Prinzessinnen Diana Mitrengova mit einem bitteren Servicefehler die Partie.

Perg-Trainerin: „So können wir nicht um den Titel mitspielen“

„Jede Niederlade tut weh, diese schmerzt doppelt. Wir haben heute eine große Chance ausgelassen, hatten wieder völlige Downphasen im Spiel. Uns fehlt einfach die letzte Konsequenz und dann kannst du nicht um den Titel mitspielen. Ich bin extrem enttäuscht“, so Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova unmittelbar nach dem Spielende.

Spiel 3 der Finalserie

ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg

Samstag, 20. April

Beginn: 20.25 Uhr in der Johann-Pölz-Halle, Amstetten


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