60 Jahre und kein bisschen langsam, dennoch sagt „Pani“ auf Wiedersehen
BEZIRK PERG/DOBERSBERG. Motorsport-Urgestein Franz Panhofer verabschiedete sich am Wochenende bei der Herbst-Rallye Dobersberg in den sportlichen Ruhestand. Dabei zeigte der Betriebsleiter von Toyota Mitterbauer Perg noch einmal sein hohes fahrerisches Potenzial.

Mit Beifahrer Peter Kolm und seinem in die Jahre gekommenen Toyota Corolla GT AE86 holte er nicht nur den Klassensieg (6.4), sondern belegte in der Gesamtwertung der Austrian Rallye Historic-Challenge den zweiten Rang. „Es ist vom ersten Meter an so gelaufen, wie wir es geplant hatten. Der Rhythmus im Auto war sofort da und wir konnten auf den ersten beiden Prüfungen im Nebel mit unserem speziellen Schrieb Tempo machen. An den heiklen Stellen waren wir vorsichtig, haben uns zurückgenommen. Wir sind nirgends in Bedrängnis gekommen, nicht einmal wo angeschlagen, es war für uns ein riesiger Spaß“, freute sich Panhofer über seinen gelungenen Abschied von der „historischen“ Rallyeszene. Franz Panhofer und sein Toyota Corolla GT AE86 sind seit Samstag selbst ein Stück Motorsport-Geschichte.
Ausritt stoppte Rigler auf dem Weg zum Sieg
Zu den Perger Rallye Club-Mitgliedern, die im Waldviertel aufs Gaspedal stiegen, zählte auch Gerald Rigler. Der Mitterkirchener sorgte mit seinem Copiloten Bernhard Ettel im Ford Fiesta R5 von Beginn an für die schnellsten Zeiten. Nach einem Ausritt, bei dem der Kühler beschädigt wurde, zerplatzte der Traum vom großen Coup. „Den Sieg vor Augen auszuscheiden ist bitter. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass bei dem kleinen Ausritt etwas kaputtgehen kann“, so Rigler.


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