Saisonauftakt in der Tischtennis-Bundesliga: Aufstieg ist für Quartett aus dem Donaumarkt heuer kein Tabu
MAUTHAUSEN. Die Entscheidung, sich im Frühjahr 2020 aus dem Oberen Play-off der Bundesliga zurückzuziehen und mit einem Team – bestehend aus fast lauter Local Heroes – eine sportliche Etage tiefer einen Neuanfang zu wagen, hat beim ASKÖ Glas Wiesbauer bislang niemand bereut.

Im Gegenteil herrscht in der Mühlviertler Tischtennis-Hochburg rund um den Start in die Saison 2021/22 Aufbruchstimmung. Der Vizetitel der abgelaufenen Saison, der auschließlich mit Spielern aus Oberösterreich erreicht wurde, hat im Donaumarkt wieder Lust auf mehr gemacht. „Auch wenn sich Konkurrenten wie Oberwart oder St. Urban prominent verstärkt haben, wollen wir am Ende unter den Top drei landen. Ich schätze die Liga sehr ausgeglichen ein. Läuft für uns alles ideal, ist auch der Meistertitel nicht ausgeschlossen. Sollte das passieren, ist auch eine Rückkehr in das obere Play-off denkbar“, hoffte Team-Routinier Bernhard Kinz-Presslmayer auf eine erfolgreiche Saison. Der erste Schritt in diese Richtung wurde vom Team, das personell nicht verändert wurde, bereits am Wochenende gesetzt. Nach dem „Warm-up“ beim Cup in Salzburg, ging es am Sonntag vor Heimpublikum gegen Wiener Neudorf um erste Meisterschaftspunkte. Gegen die mit nur zwei Spielern angereisten Gäste gab es zum Auftakt einen 4:2-Sieg und damit gleich die ersten Punkte. Weiter geht es am 18. September mit einem Auswärtsspiel in Kufstein.


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