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BEZIRK. Lange hat sich die Führungsebene der ÖVP bedeckt gehalten, wer Franz Hiesl als Bezirksparteiobmann ablösen wird. Jetzt ist es fix: Ab 5. November soll der Perger Bürgermeister Anton Froschauer diese Funktion übernehmen.

Bürgermeister Anton Froschauer Foto: Mitterlehner
Bürgermeister Anton Froschauer Foto: Mitterlehner

Bereits im Sommer hat der amtierende VP-Bezirksparteiobmann Franz Hiesl Froschauer als „Mann der Zukunft“ betitelt. Als Nachfolger für den Bezirksparteiobmann wollte man den Perger Bürgermeister aber noch nicht bekannt geben. Nun wurden die Weichen gestellt. Der Wahlvorschlag für den Bezirksparteitag am 5. November ist ausgearbeitet. „Die Bilanz bei den Wahlen im Bezirk Perg ist auch bei der Landtagswahl eine gute. Man braucht zu diesem Ergebnis aber auch die richtigen Personen. Man muss Leute aufstellen, die in der eigenen Gruppe hoch angesehen sind. Bürgermeister Froschauer hat bewiesen, dass er zu Hause in seiner Stadt was weiterbringt“, so Hiesl.

Schranken aufmachen für junge Politiker

Jetzt sei es auch wichtig, die Schranken weit aufzumachen für junge Leute, damit sie eine gute Startposition bekommen. „Wir haben großes Interesse daran, dass der Bezirk bei Landesfunktionen in Zukunft gut aufgestellt ist. Mit drei, vier, fünf Abgeordneten waren wir immer verwöhnt, aber wir hatten einfach immer gute Leute“, so Hiesl. Auf dem neuen Wahlvorschlag würden natürlich Viktor Siegl, Annemarie Brunner und der Nationalratsabgeordnete Nikolaus Prinz eine gestaltende Rolle bekommen. Ebenso werde es wichtig sein, die großen Wahlgewinner Rainer Barth aus Grein und Max Oberleitner aus Schwertberg gut zu platzieren. Dazukommen würden aber auf jeden Fall auch neue Gesichter. „Es muss uns gelingen, Leute nachzuziehen, die auch in Zukunft Mandate besetzen können“, betont Hiesl.

Bürgermeister Anton Froschauer werde in dieser Periode in eine gesetzgebende Körperschaft kommen, ob in den Landtag oder in den Bundesrat, werde sich in den kommenden Jahren weisen.


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