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PERG. Um den Wirtschaftspark im Westen der Stadt direkt an die B3 anzuschließen und den innerstädtischen Verkehr zu reduzieren, soll voraussichtlich 2020 eine neue Abfahrt gebaut werden. Ein erster Plan liegt vor, dieser steht nun zur weiteren Diskussion.

Foto: Primeßnig
Foto: Primeßnig

Die Kramelsbergstraße soll in Zukunft verbreitert werden und als Zubringer der geplanten Abfahrt „Perg West“ dienen. Von der Linzer Straße wird die Straße über die Bahn zu einem Kreisverkehr geführt, über welchen auch die Erschließung vom Wirtschaftspark aus erfolgt. Die entsprechenden Auf- und Abfahrten wird man von dort aus zum Teil über eine Brücke anfahren. Ausgangssituation für diese Planungen waren die problematische Situation in Furth und die positive Tatsache, dass immer mehr Unternehmen Interesse an den Perger Wirtschaftspark-Gründen zeigen.

Zusätzliche Ansiedelungen für Wirtschaftspark

„Die aktuelle Planung ist eine Diskussionsgrundlage sowohl für den Gemeinderat als auch insbesondere für die Grundbesitzer“, erklärt Bürgermeister Anton Froschauer. „Eine erste Verhandlungsrunde mit den Grundbesitzern gab es bereits, nun geht es darum, das Projekt so weit als möglich abzuklären und in gemeinsame Gespräche mit den Planern und Verantwortlichen des Landes einzutreten.“

Ersten Schätzungen zufolge soll die neue Abfahrt rund sechs Millionen Euro kosten, der Baubeginn könnte 2020 erfolgen. „Es gibt derzeit auch wieder mehrere Gespräche wegen der Ansiedelung weiterer Betriebe. Wir hoffen, dass wir bis zum Sommer einige davon fixieren können“, so Wirtschaftspark-Obmann und Stadtchef Anton Froschauer.


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