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Insolvente Baufirma GLS wird saniert - Gläubiger erhalten 20 Prozent

Leserartikel Carina Panholzer, 03.03.2017 11:38

PERG. Wie die Creditreform als staatlich bevorrechteter Gläubigerschutzverband bekannt gab, haben die Gläubiger dem Sanierungsplan der bankrotten Baufirma GLS heute in Linz zugestimmt.

Das Unternehmen wird mit rund 53 Mitarbeitern fortgeführt. (Foto: Hochgatterer)
Das Unternehmen wird mit rund 53 Mitarbeitern fortgeführt. (Foto: Hochgatterer)

Anfang November wurde über das Vermögen der Firma GLS Bau und Montage GmbH in Perg am Landesgericht Linz aufgrund eines Eigenantrages das Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Die Insolvenzursachen lagen in Problemen bei einer Großbaustelle in Wien. Von der Insolvenz waren rund 800 Gläubiger und 212 Arbeitnehmer betroffen. Insgesamt wurden Forderungen von rund 65 Millionen Euro angemeldet.

Sanierungsplan

Die große Mehrheit der Gläubiger hat heute am Landesgericht Linz dem vorgelegten Sanierungsplan zugestimmt. Sie erhalten nun eine Quote von 20 Prozent, davon sind je 10 Prozent zahlbar binnen 4 Wochen und 24 Monaten ab rechtskräftiger Bestätigung des Sanierungsplanes.

Das Unternehmen kann somit mit derzeit noch zirka 53 Mitarbeitern fortgeführt werden. Bei entsprechender Auftragslage sollen weitere Mitarbeiter wieder eingestellt werden.


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