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Naarns Bürgermeister im Tips-Gespräch: "Freuen uns auf den Start in das neue Tourismusjahr"

Markus Hochgatterer, 02.05.2018 09:05

NAARN. Mit rund 25.000 Nächtigungen im abgelaufenen Jahr zählte Naarn wieder zu den Top-Destinationen der Region. Mit nachhaltigen Investitionen wurde zuletzt der Grundstein dafür gelegt, dass die Entwicklungen im Bereich Tourismus, sowie in der gesamten Gemeinde auch in Zukunft positiv verlaufen werden.

Bürgermeister Martin Gaisberger (ÖVP) Foto: Marktgemeinde Naarn
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Tips: Mit einem großen Fest-Tag startet die Gemeinde am 6. Mai in das Tourismusjahr 2018. Was erwartet die Gäste?

Gaisberger: Um die Schönheit der Naturlandschaft in den Mittelpunkt zu rücken, haben wir 2012 begonnen, den Aulehrpfad zu revitalisieren. Der Zuspruch ist seit der Eröffnung im Jahr 2016 enorm und hat unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Der rund sieben Kilometer lange Weg wird laufend um neue Attraktionen erweitert. Vorläufiger Höhepunkt ist nun am 6. Mai die offizielle Eröffnung des Aussichtsturmes. Dieser hat sich seit der Fertigstellung im Herbst 2017 zu einem echten Magneten für Tagesausflugsgäste aus nah und fern entwickelt. Von oben erhalten Besucher einen tollen Einblick auf einen der größten Fischaufstiege Europas.

Tips: Als Dreh- und Angelpunkt des touristischen Geschehens gilt die Camping-Anlage im Ortsteil Au/Donau. Auch dort wurde zuletzt investiert...

Gaisberger: Das von Gerhard Ebner und Arnold Hörmann betriebene Campingplatz-Areal ist seit Jahren für heimische Besucher und Gäste aus aller Welt ein beliebter Treffpunkt. Im vergangenen Jahr wurde seitens der Gemeinde das Sanitärgebäude erneuert. Dieses wird ebenfalls am 6. Mai ab 10 Uhr eröffnet. Besuchermagnet ist auch der Spielplatz, der vom Tourismusverband wieder um ein neues Spielgerät erweitert wurde.

Tips: Nicht nur die Gäste-, sondern auch die Bewohnerzahlen entwickeln sich in Naarn nach oben. Was macht die Gemeinde für Familien attraktiv?

Gaisberger: Neben dem besonders ausgeprägten Freizeitangebot oder dem guten Vereinsnetzwerk verfügen wir über starke Leitbetriebe, die im Ort sichere Arbeitsplätze anbieten. Auch in die Kinderbetreuung wird laufend investiert, das ist alleine schon aufgrund der ständig wachsenden Einwohnerzahl nötig. Aktuell läuft bei der Volksschule ein großes Erweiterungsprojekt. Im Zubau wird ab dem Schuljahr 2018/19 im ersten Stock neben der neuen Bibliothek auch ein Raum für die Nachmittagsbetreuung in Betrieb genommen. Auch ein neuer Speisesaal wird eröffnet. Die Naarner Wirte Schober und Walterer kochen abwechselnd für Kinder und Lehrpersonal.

Tips: Wie geht die Gemeinde mit der großen Nachfrage nach Wohnraum um?

Gaisberger: Wir haben uns das Ziel gesetzt, kontrolliert zu wachsen. Das ist notwendig, um auch in allen Bereichen der In-frastruktur zeitgerecht nachziehen zu können. Wachstum mit Qualität, so könnte man unser Motto auf den Punkt bringen. Im Zuge der „Stadt-Umland-Kooperation Region Aist-Naarn“ haben wir zudem festgelegt, bei uns in der Gemeinde den Fokus auf den Bau von Einfamilien- und Reihenhäusern zu legen. Entsprechende Umwidmungsprojekte gehen allmählich in die entscheidende Phase.

Tips: In selbiger befinden sich, wie man hört, auch Gespräche bezüglich neuer Betriebsansiedlungen im Gemeindegebiet?

Gaisberger: Das ist richtig, in der Naarner Gewerbezone nahe dem Postverteiler werden noch heuer drei Firmen mit der Errichtung eines Standortes beginnen. Es freut uns besonders, dass sich einerseits unsere bestehenden Betriebe gut entwickeln und andererseits stets auch neue dazukommen.

Tips: Die positiven Entwicklungen im Wirtschaftspark Perg-Machland lassen den Ruf nach einer neuen B3-Abfahrt immer lauter werden. Wie ist diesbezüglich der aktuelle Entwicklungsstand?

Gaisberger: Die Pläne für die Trasse auf Naarner Gemeindegebiet sind fertig, die Grundstücke abgelöst und bezahlt. Nach der straßenrechtlichen Verhandlung im Frühsommer können wir auf Höhe Oberwagram konkrete Umsetzungsmaßnahmen einleiten.


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