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BEZIRK. Die Arbeitnehmer im Bezirk erbringen, egal in welcher Branche, enorme Leistungen. Das zeigt nun auch die Arbeiterkammer in ihrer neuen Leistungsbilanz auf.  

Foto: Jirapong Manustrong/ Shutterstock.com
Foto: Jirapong Manustrong/ Shutterstock.com

Im letzten Jahr waren 29.200 Menschen unselbstständig beschäftigt. Die wichtigste Branche im Bezirk ist die Herstellung von Waren, gefolgt vom Baugewerbe und vom Handel. Auf diese drei Branchen entfällt die Hälfte aller Arbeitsplätze im Bezirk. An der Arbeitslosenquote kann man auch die Motivation der Perger ablesen. Im Durchschnitt ist man im Bezirk 94 Tage auf Jobsuche. Diese Arbeitsmotivation zeigt sich auch in den Pendlerzahlen. 80 Prozent der Beschäftigen müssen aus ihrer Heimatgemeinde für den Job auspendeln. Knapp 52 Prozent sind Bezirksauspendler. Davon fahren zehn Prozent sogar mehr als 100 Kilometer in die Arbeit.

Forderungen für enorme Leistungen

Auch kann sich die Arbeitsleistung aus dem Bezirk sehen lassen. Die Pro-Kopf-Wertschöpfung lag im Jahr 2016 bei mehr als 80.000 Euro. Zieht man die Personalkosten ab, bleiben dem Unternehmen jährlich immer noch 22.700 Euro pro Mitarbeiter. Allerdings bekommen die Beschäftigten für ihre Leistungen viel zu wenig Gegenleistung. Um 30 Euro erhalten die Arbeiter und Angestellten im Bezirk weniger Einkommen als im oberösterreichischen Durchschnitt. So fordert die Arbeiterkammer neben der generellen Arbeitszeitverkürzung auch einen 100-prozentigen Strafzuschlag für nicht bezahlte Überstunden. Ebenso will die Arbeiterkammer eine kilometerabhängige Direktzahlung an die Pendler und für die hohe Produktivität eines jeden einzelnen Beschäftigten auch eine entsprechende Lohn- und Gehaltserhöhung. Das würde wiederum die Kaufkraft heben und die Konjunktur ankurbeln. 


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