„Gut zu wissen“ - Bauernbund des Bezirkes Perg unterstützt Kampagne zur Verbesserung der Herkunftskennzeichnung
BEZIRK PERG. 68 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher wünschen sich eine Herkunftskennzeichnung bei Lebensmitteln, auch bei der Verpflegung außer Haus. Die diesjährige Herbst-Kampagne des Bauernbundes ist daher der Verbesserung der Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln in Österreich gewidmet.

„Es handelt sich hier um ein langjähriges agrarpolitisches Anliegen der Bauernvertretung. Für unsere kleinstrukturierte bäuerliche Landwirtschaft ist es eine Überlebensfrage, dass unsere heimischen Produkte von den Konsumenten in den Regalen oder in der Gemeinschaftsverpflegung gekauft werden. Das hilft den Bäuerinnen und Bauern, gleichzeitig leisten wir aber auch einen Beitrag zum Klimaschutz“, erläutert die Bezirksobfrau des Bauernbundes im Bezirk Perg, Rosemarie Ferstl.
Herkunftskennzeichnung im Regierungsprogramm verankert
„Wir sind froh, dass wir die verpflichtende Herkunftskennzeichnung auch im Regierungsprogramm verankern konnten“, unterstreicht NR Bgm. Nikolaus Prinz und ergänzt: „Mit dem AMA-Gütesiegel ist in den vergangenen Jahren eine hervorragende Basis geschaffen worden, auf der wir nun weiter aufbauen wollen.“
Initiative läuft seit 2015
2015 hat die Landwirtschaftskammer Österreich die Aktion „Gut zu wissen“ ins Leben gerufen, also die freiwillige Herkunftskennzeichnung bei Fleisch und Eiern in der Gemeinschaftsverpflegung. „Ich freue mich, dass das Land Oberösterreich das Projekt ab 1. 1. 2019 mit der Küche des Landesdienstleistungszentrums (LDZ), in der jährlich 380.000 Essen ausgegeben werden, unterstützt“, freut sich Landesbäuerin LAbg. Annemarie Brunner über die deutliche Erhöhung des Anteils regionaler Produkte in der größten Betriebsküche des Landes.
Tafeln weisen auf Feldern auf Kampagne hin
„Mit der Bauernbund-Kampagne wollen wir der Aktion „Gut zu wissen“ zu einem weiteren Schub verhelfen. Als Werbeelemente haben wir daher ´Gut zu wissen´-Tafeln auf vielen Feldern gut sichtbar aufgestellt!“, erklärt BB-Bezirksobfrau Rosemarie Ferstl abschließend.
Nähere Infos zur Kampagne gibt es auf www.gutzuwissen.co.at


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