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BEZIRK PERG. Am vergangenen Montag hat die ÖVP in der Perger Turnhalle beim Bezirksparteitag ein neues Führungsteam gewählt. Landtagsabgeordneter Bürgermeister Anton Froschauer aus Perg wurde von 98,8 Prozent der 247 Delegierten erneut das Vertrauen als Obmann aus gesprochen.

Bezirksparteiobmann LAbg. Bgm. Anton FroschauerFoto: gemeindejournal.at/mitterlehner
  1 / 3   Bezirksparteiobmann LAbg. Bgm. Anton FroschauerFoto: gemeindejournal.at/mitterlehner

10.626 Mitglieder zählt die ÖVP aktuell  im Bezirk. Jede Ortsgruppe entsandte Delegierte zum Bezirksparteitag, um dort eine neue Spitze zu wählen.  Als neue Stellvertreter werden Vizebürgermeister Wolfgang Greil aus Katsdorf, Gemeinderat und Fraktionsobmann Fabio König aus Perg, Bürgermeister Max Oberleitner aus Schwertberg, Vizebürgermeisterin Barbara Payreder aus Pabneukirchen, der Nationalratsabgeordnete  Nikolaus Prinz aus St. Nikola  und Gemeinderätin Ursula Weissengruber aus Ried in der Riedmark ihren Obmann unterstützen.

Durch Zusammenarbeit Region stärken

Froschauer berichtete in seinem Rückblick über zahlreiche Projekte aus den Themenkreisen Gesellschaft, Arbeit und Wirtschaft sowie Soziales, die man sich vor vier Jahren zu Beginn der Periode als Schwerpunkte gesetzt hatte. Angefangen von wichtigen Meilensteinen im Bereich  Kooperation der Gemeinden:  Zusammenschlüsse wie der Standesamtsverband seien Erfolgsgeschichten, über die jetzt alle glücklich seien. Wirtschaftspark Perg sei ebenfalls ein Vorzeigeprojekt, dem inzwischen 25 der 26 Gemeinden im Bezirk angehören.  „Auch im wichtigen Thema Klimaschutz sind wir bereits aktiv, während andere noch darüber diskutieren“, betont Froschauer.  70 Millionen für die Elektrifizierung der Donauuferbahn und das neue Projekt Pergshuttle seien wichtige Impulse, um den Öffentlichen Verkehr in der Region weiter zu attraktivieren. „Natürlich wünschen wir uns, dass wir dieses MIKRO-ÖV-System von der Stadt aus auch in die Region ausrollen können.“  Als er beim seit inzwischen Jahrzehnten brennenden Thema Donaubrücke ankam, appellierte der Bezirksparteichef schließlich aber einmal mehr an den Landeshauptmann, hier nicht locker zu lassen: „Ich orte südlich der Donau leider nicht den Einsatz, den wir uns wünschen würden.“

Stelzer:  “Wir brauchen auf beiden Seiten die Donaubrücke“

Landeshauptmann Stelzer zeigte sich begeistert über die vielen zukunftsweisenden Initiativen im Bezirk. Betreffend der Brücke betonte er: „Ich sehe keinen Grund, warum wir nicht in die Realisierung gehen sollen. Es gibt eine Vereinbarung, an die sich OÖ und NÖ halten müssen. Wir brauchen die Donaubrücke ja auch gemeinsam.“

Für langjährigen Einsatz geehrt

Der Bezirksparteitag wurde auch zum Anlass genommen, um sich bei mehreren langdienenden Parteifunktionären zu bedanken: Bei Franz Haslinger aus St. Georgen an der Gusen, der  21 Jahre die Finanzen der Partei im Blick hatte. Bei den Altbürgermeistern Ferdinand Strasser aus Münzbach und Josef Wiesinger aus Dimbach sowie bei den bald aus dem Amt tretenden Ortschefs Josef Hiesböck aus Arbing,  Johann Buchberger aus Pabneukirchen und Ignaz Knoll aus Windhaag.


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