Bürgermeister Erich Wahl setzt sich intensiv für Klimaneutralität ein

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Seit 1. April gibt es einen gemeindeübergreifenden Mikro ÖV, auf den der Ortschef sehr stolz ist. Hier steht er bei der Haltestelle vor dem Gemeindeamt. (Foto: Gemeinde St. Georgen an der Gusen)
Mag. Melanie Mai Mag. Melanie Mai, Tips Redaktion, 13.04.2021 12:00 Uhr

ST. GEORGEN AN DER GUSEN. Einige oberösterreichische Bürgermeister und Gemeindepolitiker unterstützen das Ziel der österreichischen Bundesregierung für Klimaneutralität bis 2040, darunter auch SPÖ-Bürgermeister Erich Wahl aus St. Georgen an der Gusen.

„Eine wirkungsvolle Klimapolitik braucht klare Ziele und die Zustimmung zur Umsetzung auf allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen. Hier sind Bund, Land und Gemeinden gemeinsam gefordert. Oö. Bürgermeister und Gemeindepolitiker von ÖVP, SPÖ, FPÖ, Grüne, NEOS und Bürgerliste rufen gemeinsam zur Unterstützung und Umsetzung des Ziels der Klimaneutralität in Österreich bis 2040 auf“, erklärt Peter Czermak von Klima-Allianz OÖ, einem regionalen Zusammenschluss von mehreren Initiativen zum Klimaschutz.

Energie-Unabhängigkeit

Erich Wahl ist seit 2007 Bürgermeister in St. Georgen an der Gusen und seit seiner Jugend im Bereich Umwelt- und Naturschutz aktiv. „Wärme und Strom müssen nachhaltig produziert werden. So ist es in der Zukunft notwendig, Ballungszentren mit Nahwärme aus nachwachsenden Rohstoffen zu versorgen und alle Möglichkeiten zu nutzen, Strom aus erneuerbarer Energie zu generieren. Ein Beitrag zu einer noch besseren Versorgungssicherheit sowie zu einer nachhaltigen und gleichzeitig günstigen für alle St. Georgener leistbaren Infrastruktur folgt mit dem Bau des zweiten Biomasse-Heizwerkes. Dies ist ein enorm wichtiger Schritt auf dem Weg zu noch mehr Energie-Unabhängigkeit“, betont der Ortschef.

Der Weg zur Klimaneutralität

Bereits Ende der 1990er Jahre wurde in der Gemeinde konsequent der Weg in Richtung Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit beschritten. Ein Energiesparprogramm im Bereich der öffentlichen Gebäude sollte bereits damals die Umwelt schützen und sich gleichzeitig durch Einsparungen auch finanziell rechnen. Über all die Jahre folgten viele weitere Maßnahmen zur Klimaschonung – hier ein paar Beispiele: Einsatz von Solarenergie, Beitritt zum Klimabündnis 2002, Einführung des St. Georgener Umweltschutz-Preises 2003, Energie-Optimierungsprogramm für den mehrgeschossigen Wohnbau und für Gewerbebetriebe mit Eröffnung des ersten Biomasse-Heizwerkes im Frühjahr 2007, massive Nutzung von Photovoltaik zur Eigenstromerzeugung durch die Gemeinde und mit Partnern aus der Wirtschaft, vorbildliche Versorgung mit höchst qualitativem Trinkwasser, gezielte Bepflanzungsaktionen wie Baum-Alleen und Gründächer. Seit 2015 verleiht die Gemeinde kostenlos ein E-Mobil und 2019 beschloss der Gemeinderat, die Ziele der Klimanotstandsgemeinden umzusetzen.

Befragung aller Parteien

Die nächste Aktion von Klima-Allianz OÖ ist im Mai eine Befragung aller Parteien zur Klimaneutralität in allen oö. Gemeinden. Klima-Allianz OÖ sucht für jede Gemeinde parteiunabhängige Klimabotschafter, welche vor Ort die Kampagne mitunterstützen wollen.

Kommentare

  1. Eri Wan
    Eri Wan23.04.2021 10:14 Uhr

    Schlechtester Arbeitsgeber den ich jemals hatte - Kenne ihn den Erich, war lange mein Chef. Noch nie so einen ungeraden, unehrlichen Arbeitgeber gehabt. Zumindest hab ich gelernt die SPÖ nicht mehr zu wählen, da hat man Sozialisten zum Chef und wird dann wieder letzte Dreck behandelt ... .

  2. DilbertG
    DilbertG18.04.2021 10:37 Uhr

    Sozialabbau - Herr Wahl, bitte setzen sie sich gegen den Sozialabbau ein, gegen den ihr gefùhrter Sozialverein nicht wahr, und somit sich extrem unsolidarisch gegen die anderen Linzer Sozialvereine war (https://www.slp.at/artikel/offener-brief-an-die-gesch%C3%A4ftsf%C3%BChrung-des-vereins-jugend-und-freizeit-linz-8220). Setzen Sie sich bitte ein dass in den Jugrndzentren Müll getrennt wird. Ich mœchte sie erinnern, dass nachdem der VJF selber für den Müll zu Sorgen hatte ihre erste Entscheidung war einfaches in den Restmüll zu kippen. Ich möchte sie daran erinnern, dass ihre Einrichtung gesetzeswidrig Behinderte ausschließt, setzen sie sich dafür ein - dafür bekommen Sie Geld ohne Leistungsnachweis bringen zu müssen, kontrolliert von vor allem ihren Parteifreunden. Machen Sie ihre Arbeit und heucheln sie bitte nicht herum.

  3. Fritz Baumgartner
    Fritz Baumgartner17.04.2021 10:03 Uhr

    Massive VERLUST-ÄNGSTE im Landtags-, Gemeinderats- und Bürg - Die Grünen erreichten in St. Georgen/Gusen bei der Gemeinderatswahl 2015 über 23% der WählerInnenstimmen , das war der höchste Grünen-Prozentanteil sämtlicher oberösterreichischer Gemeinden. Das kam nicht von ungefähr. Die Wählerinnen u. Wähler wehrten sich gegen diesen Betonierwahnsinn unter dem raumordnerischen scheinheiligen Titel "Verdichteter Wohnbau". Aus einer ehemals ländlichen Gemeinde mit Gemüsegärten wurde ein urbanides anonymes Beton-Speckgürtelgetüm mit Parkplätzen und totem Ortskern. Flächenversiegelung, Autoverkehrswahnsinn, Laut, laut, laut..., Explodierende Infrastrukturkosten bis zum Abwinken (Retentionsbecken, Wasser- und Kanalversorgung, ....). Heizwerk III wird auch noch bald kommen müssen nach dem derzeit laufenden pietätslosen Bau neben dem Friedhof. Die neuen Betonbauten müssen ja billigst beheizt werden können, mit umgelegten Kosten und Haftungen auf alle GemeindebürgerInnen. 1 - 2 Wiesen sind ja dzt. noch frei. Da läuft das Fieber in den Amtsstuben, um noch Flächenwidmungspläne und Bebauungspläne der höheren Kategorie durchboxen zu können. Am Marktplatz kein universelles Lebensmittelgeschäft, dafür wurde für den BILLA am Grüngürtel ohne Bedenken eine Flächen-Erweiterung von 600m² vom Gemeinderat blind genehmigt. Am ÖFFENTLICHEN Marktplatz steht mitten drinnen als zentraler "Ideeller" Punkt eine riesige RAIKA-Werbesäule, die leuchtet seit 9 Jahren ununterbrochen 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag und in der Nacht ... tut den Augen und dem Geiste so richtig weh. Wasser- und Kanalkosten werden mit einer völlig unkausalen exorbitant hohen flächenbezogenen Grundgebühr, die sich nicht am Verbrauch, sondern an den Hausflächen orientiert, vorgeschrieben. Ökologisch gesinnte Wassersparer, brennen wie die Luster, wenn sie ein Haus mit mehreren Flächen haben, z. B. weil es historisch so übergeben wurde, oder weil Witwen/Witwer schon alleine wohnen u. keine Kinder da sind oder diese ausgezogen sind. Diese so genannte flächenbezogene Grundgebühr für Wasser und Kanal ist eine versteckte GRUNDSTEUER! Soweit mein Statement zur Klimaneutralität in St. Georgen an der Gusen.

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