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ST. GEORGEN AN DER GUSEN. Seit den Grünen St. Georgen an der Gusen 2015 mit 23 Prozent der Stimmen der Einzug in den Gemeinderat gelang, steht Renate de Kruijff als Fraktionsobfrau der grünen Gemeindegruppe vor. Bei der kommenden Gemeinderatswahl kandidiert sie für die Grünen als Bürgermeisterin.

Renate de Krujiff möchte in St. Georgen an der Gusen auf den Bürgermeistersessel. (Foto: Grüne St. Georgen an der Gusen)

Konsequenter Klimaschutz zum Erhalt einer lebenswerten Welt hat für sie in allen Lebensbereichen oberste Priorität. „Ich sehe es als meine dringlichste Verantwortung an, in unserer Gemeinde den Klimaschutz in allen Bereichen konsequent umzusetzen und möglichst bald als Gemeinde Klimaneutralität zu erreichen“, wie de Krujiff sagt. Auch der öffentliche Verkehr, Radfahren und zu Fuß gehen sollen gezielt gefördert werden. Besonderes Augenmerk will sie beim Verkehrsthema auch auf die Sicherheit der Kinder legen. Nach dem sprunghaften Wachstum der letzten Jahre sollen im Ort zudem künftig deutlich weniger Wohnblöcke gebaut werden. Wenn gebaut wird, dann bodenschonend und umweltfreundlich in der Ortsmitte, Leerstände sollen besser genutzt werden.

Der Neubau des ehemaligen Billa-Gebäudes soll dabei ein Leuchtturmprojekt für die Bürgermeisterkandidatin de Krujiff werden: „Durch die Kombination von klimafreundlichem Verkehr, besserer Gestaltung der Bauprojekte und Förderung des heimischen Gewerbes soll so der schönste und lebendigste Marktplatz entstehen, den St. Georgen je hatte.“  Aus der Sicht von de Kruijff braucht es etwa auch im Ortszentrum mehr Naturflächen, die für die Einwohner frei zugänglich sind.

Gemeinsames gestalten

De Kruijff hat eine klare Vorstellung von zeitgemäßer Gemeindepolitik: „Ortskaisertum und Parteifarbenpolitik sind Relikte der Vergangenheit und nicht mehr zeitgemäß. Ich stehe für Zuverlässigkeit, respektvolles Miteinander und korrekte Sachpolitik, die das gute Leben und Zusammenleben aller Menschen in St. Georgen im Fokus haben. Die von de Kruijff mitinitiierte Bürgerbeteiligungswoche im Herbst 2020 hat gezeigt, dass viele Menschen ein großes Bedürfnis haben, an der Gestaltung ihres Heimatortes mitzuarbeiten. Viele Ergebnisse der Bürgerbeteiligung sind bereits in de Kruijffs Ziele und das Programm der Grünen für die kommende Gemeinderatsperiode eingeflossen. Als Bürgermeisterin würde sie dafür sorgen, dass die Möglichkeit zur Mitgestaltung durch die Bevölkerung fixer Bestandteil der Gemeindepolitik wird. Zudem sollen Projekte gefördert werden, die die Einbindung von neu zugezogenen St. Georgener in das Gemeindeleben zum Ziel haben.


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