Fabio König resümiert seine Zeit als Jung-Gemeinderat der Stadt Perg

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Mag. Melanie Mai Mag. Melanie Mai, Tips Redaktion, 14.09.2021 10:11 Uhr

PERG. Mit 22 Jahren ist ÖVP-Fraktionsobmann Fabio König als Jung-Gemeinderat in die Kommunalpolitik eingestiegen. Nun, wo ein Jüngerer an der Reihe ist, zieht er Bilanz über die letzten sechs Jahre.

„Als ich als Jung-Gemeinderat gestartet bin, habe ich es mir schwieriger vorgestellt. Drei Sachen habe ich mir vorgenommen: Wlan, Studententicket und Junges Wohnen. Dabei habe ich mir gedacht, wenn ich eine Sache schaffe, ist das richtig cool. In Wirklichkeit waren die ersten beiden Punkte relativ rasch erledigt. Das Junge Wohnen hat aufgrund von Geld und Partnersuche etwas länger gedauert. Aber im Nachhinein betrachtet, war es genauso kein Problem, das Projekt umzusetzen“, so der heute 28-Jährige.

Vom Kinderzimmer in die eigenen vier Wände

„Vieles fällt einem erst auf, wenn man es benötigt“ – mit diesen Worten begründet König das Wlan am Hauptplatz: „Als ich am Gemeindeamt den Laptop aufgeschlagen habe, ist mir erst aufgefallen, dass kein Wlan in Reichweite ist. Also haben wir ein Internet eingerichtet, das raus bis zum Hauptplatz reicht und auch im Freibad wurde eines installiert.“ Das größte und zeitintensivste Thema für ihn war das Junge Wohnen. „Das Konzept ist einfach: Aus dem Kinderzimmer in eine bereits möblierte Wohnung ziehen. 40 Wohnungen zwischen 40 und 70 Quadratmeter wurden für junge Menschen im Lindenweg geschaffen. Das Projekt hat sich über drei Jahre gezogen, bis ein Ergebnis zu sehen war“, resümiert König. Perg ist eine Arbeits- und Schulstadt –und das war laut König auch der Auslöser für seine Idee. „Viele pendeln länger in die Schule und eine Wohnung, in die man spontan und schnell einziehen kann, und noch dazu kostengünstig ist, bietet sich hier gut als Lösung an.“ Für den ehemaligen Jung-Gemeinderat war auch die Zusammenarbeit mit dem Perger Jugendzentrum wichtig: „So hat man ein Gespür bekommen, wo die Probleme bei den jungen Pergern sind.“

Leichtigkeit behalten

Generell empfiehlt König das Arbeiten auf kommunaler Ebene. „Nur in der Gemeinde wird Politik gemacht, wo man sofort etwas umsetzen kann und rasch Ergebnisse sieht. Die Politik auf Gemeindeebene beeinflusst mein Leben und meine Umgebung. Stets hartnäckig bleiben und Ideen entwickeln“, so sein Ratschlag. König würde sich Fabian Pischinger als seinen Nachfolger nach der Wahl am 26. September als Jung-Gemeinderat wünschen.

König’s Ziel für seine weitere politische Arbeit ist, sich die Leichtigkeit aus jungen Jahren beizubehalten: „Ideen haben, umsetzen und den Ort weiterentwickeln. Perg ist eine Stadt wo Menschen gerne herziehen und wohnen und das müssen wir uns unbedingt beibehalten.“

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