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MAUTHAUSEN. Verein DoNeubrücke freut sich über die vom Land OÖ initiierten Lösungen zum Erhalt der alten Donaubrücke.

v.l.: Josef Scheuchenegger (Verein DoNeubrücke), Johannes Hödlmayr, (Obmann Verein DoNeubrücke), Landesrat Günther Steinkellner, Leonhard Helbich-Poschacher (Verein DoNeubrücke) (Foto: Land OÖ/Daniel Kauder)

Trotz umfangreicher Sanierungen ist die Donaubrücke in die Jahre gekommen. Alle begleitenden und fast schon jährlich durchgeführten Maßnahmen können die Verschlechterung des Zustandes der alten Brücke nicht dauerhaft aufhalten. Die Stahlbaukonstruktion zeigt durch die Salzstreuung im Winter eine Korrosionssituation auf. Deshalb wurden auch Adaptierungen im Winterdienst vorgenommen. Zwischen der Brückenfahrbahn und dem Gehweg wurde ein Spritzschutz montiert. Dies verhindert, dass Streumittelreste von der Fahrbahn auf den Gehweg und weiter auf die Knotenbleche des Stahltragwerkes der Brücke gelangen.

Innovatives Streufahrzeug trägt zum Brückenerhalt bei

Das Infrastrukturressort hat auch dahingehend reagiert, dass ein speziell für die Donaubrücke entwickeltes Streufahrzeug zum Einsatz kommt. Dieses spritzt die Salzlösung mit Spezialdüsen direkt nach unten auf die Fahrbahn und nicht seitlich in Richtung der Stahlbaustreben. Die Flüssigstreuung ermöglicht nicht nur eine wesentlich zielsicherere Anbringung mittels Sprühdüsen, sondern verhindert auch ein Verwehen des Streustoffes in Richtung der korrosionssensiblen Bereiche. Zudem wird ein spezifisches Streumittel eingesetzt, das um etwa 50 Prozent weniger korrosiv reagiert. Durch die Verwendung von Magnesiumchlorid anstatt Natriumchlorid kann gleichzeitig die Verkehrssicherheit im Winter, als auch die Schonung der Brückeninfrastruktur forciert werden. Die Streuung am Gehweg findet ausschließlich mittels Streusplitt statt. Zur Reduktion der Schwingungen an der Brücke und Verringerung der dynamischen Belastungen der Knoten bereitet die Bezirkshauptmannschaft Perg eine 30 km/h-Beschränkung vor. All dies, um eine länger dauernde Totalsperre zu vermeiden.

Der Verein DoNeubrücke, der sich mittlerweile nun schon seit über drei Jahren für den Neubau der Brücke einsetzt, begrüßt jede Aktion, die zum Erhalt der alten Brücke beiträgt und bedankt sich für die gesetzten Maßnahmen. „Es freut uns als Verein, dass die Politik effektive Lösungen zum Erhalt der Donaubrücke gesetzt hat, damit auch in Zukunft, bis zur Fertigstellung der neuen Brücke, die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen in der Region erfüllt werden können“, so Obmann Johannes Hödlmayr im Namen des gesamten Vereinsvorstandes.


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