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PERG. Der flexible Öffi in der Stadt Perg erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Das bestätigen nicht nur die steigenden Fahrgastzahlen, sondern auch die Ergebnisse einer Online-Umfrage.

Seit Anfang Mai werden an der fixen Stadtshuttle-Route stündlich elf statt bisher sechs Haltestellen angefahren. (Foto: Stadt Perg)

Die Kombination aus Stadtbus und Anruf-Sammeltaxi kommt gut an, wie eine im April von der Stadtgemeinde Perg durchgeführte Online-Befragung ergeben hat. Acht von zehn der Befragten kennen das Angebot bereits, knapp 13 Prozent haben es auch schon genutzt. „Freilich ist da noch Luft nach oben, die Fahrgastzahlen zeigen uns einen deutlichen Zuwachs. Vor einem Jahr hatten wir noch so viele Perg-shuttle-Fahrer im Monat, wie jetzt in der Woche“, freut sich Projektleiter Friedrich Strondl. Gut angenommen wird der flexible Öffi vorwiegend von Senioren und Schülern. Manche fahren auch mehrmals die Woche und das regelmäßig. „Für mich ist das ideal. Ich bin nicht mehr gut zu Fuß, eine bessere Erfindung hätte man nicht machen können“, erzählt die Pensionistin Anna Rathgöb, die regelmäßig zum Einkaufen oder für Arzttermine das Shuttle in Anspruch nimmt und zu den Stammkunden gehört.

Am Klima-Freitag das Auto stehen lassen

Nun setzt die Stadtgemeinde noch ein Zuckerl drauf. Jeden Freitag kann man den Öffi bis Ende des Sommers sogar kostenlos nutzen. „Unser Ziel ist es, den Individualverkehr deutlich zu reduzieren. Mit einem Euro pro Fahrt sind wir ohnehin beim Preis konkurrenzlos. Der Klima-Freitag ist in aller Munde, deshalb möchten wir an diesem Tag ein Zeichen setzen und die Perger animieren, mal auf das Auto zu verzichten und aufs Rad oder Öffis umzusteigen“, so Landtagsabgeordneter Bürgermeister Anton Froschauer. Auch für Bewohner der umliegenden Gemeinden kann das Pergshuttle eine gute Ergänzung sein. Wer z.B. mit dem Bus oder Zug in die Bezirkshauptstadt fährt und dort dann Besorgungen hat, kann umsteigen und zum gewünschten Ort gelangen. Der Wunsch nach einer Erweiterung dieses Angebotes in der Region ist da, das zeigte auch die Umfrage. „Daran arbeiten wir auch“, versichert Friedrich Strondl. „Gemeinsam kann in den nächsten Jahren sicher einiges ermöglicht werden.“


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