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PERG. Mit einer Verteilaktion machten die SPÖ-Frauen aus dem Bezirk Perg auf den Equal Pay Day aufmerksam. Denn im Bezirk Perg verdienen Frauen im Bundesvergleich nochmals deutlich weniger als Männer.

Verteilaktion der SPÖ Frauen im Bezirk Perg zum Equal Pay Day (Foto: SPÖ Bezirk Perg)
Verteilaktion der SPÖ Frauen im Bezirk Perg zum Equal Pay Day (Foto: SPÖ Bezirk Perg)

Noch immer klafft laut SPÖ eine riesige Lohnlücke in Österreich. Der Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen liege bei rund 17 Prozent. Der bundesweite Equal Pay Day – jener Tag an dem Männer statistisch gesehen so viel verdient haben wie Frauen am Jahresende – fällt heuer auf den 30. Oktober. Somit arbeiten Frauen in Österreich im Vergleich zu Männern 63 Tage im Jahr unbezahlt. „Noch dramatischer“ klafft nach Angaben der SPÖ die Gehaltslücke im Bezirk Perg auseinander: 13.138 Euro verdienen Frauen hier im Schnitt pro Jahr weniger als Männer. Der Equal Pay Day findet im Bezirk Perg demnach bereits am 3. Oktober statt.

„Wir können keine 100 Jahre warten, bis sich etwas ändert“

„Wie lange noch?“ fragten die SPÖ-Frauen im Bezirk Perg deshalb bei einer Verteilaktion in der Bezirkshauptstadt. „Wir können keine 100 Jahre warten, bis sich etwas ändert,“ so Bezirksvorsitzende Sabine Schatz. „Wir fordern dringend Maßnahmen ein, die effizient und nachhaltig wirken. Von anderen Ländern, wie Island beispielsweise, könnten wir uns da einiges abschauen“, so Schatz weiter. „Dass Frauen im Arbeitsleben nach wie vor viel weniger verdienen, geht uns alle an. Wir wollen gemeinsam für echte Lohngerechtigkeit kämpfen,“ sagt auch Bezirksparteivorsitzender Erich Wahl, der die Verteilaktion der SPÖ Frauen in Perg unterstützt hat.

Die Forderungen der SPÖ

Die SPÖ macht sich daher in Österreich für folgende Maßnahmen stark: ein Lohngesetz mit Strafen bei Unterbezahlung, einen Rechtsanspruch auf kostenlose, ganztägige Kinderbetreuung für Kinder ab dem ersten Lebensjahr, einen fixen Anteil der Karenz für Väter sowie eine kürzere Vollzeit.


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