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REGION STEYR. Seit neun Jahren ist Gerhard Deimek für die FPÖ im Nationalrat vertreten. Für die kommende Nationalratswahl wünscht sich der 54-jährige Pfarrkirchner einen Zuwachs von fünf Prozent im Traunviertel.

2013 hat die FPÖ im Wahlkreis Traunviertel 20,4 Prozent und Platz drei erreicht. Am 15. Oktober soll es nach den Vorstellungen von Spitzenkandidat Gerhard Deimek Platz zwei werden. „Wenn wir fünf Prozent zulegen, bin ich sehr zufrieden“, so Deimek, der für die FPÖ seit 2010 Verkehrssprecher im Parlament ist. Bei der Stärkung des ländlichen Raumes sei es ihm zu wenig, nur von schnellen Internetleitungen (Breitbandausbau) zu sprechen. „Wir brauchen gerade am Land einen modernen Personenverkehr. Der Zug sollte um zehn Prozent schneller als das Auto sein, dann ist er für Pendler auch attraktiv.“

Neue Verkehrssysteme

Obwohl seine Partei den Verkehrslandesrat stellt, sei es schwierig, etwa für das Ennstal Investitionen durchzusetzen. „Die Entscheidung fällt letztlich beim Bund“, so Deimek, der auch neue Verkehrssysteme anregt. „Es muss nicht immer der große 50er-Bus sein. Andere Länder zeigen, dass auch Systeme nach Bedarf funktionieren.“

„Niederschweigen falsch“

Im Mai 2018 kommt in der Gastronomie das generelle Rauchverbot, Deimek kritisiert das Gesetz. „Jeder Wirt soll entscheiden, was für seine Gäste am besten ist.“ In Sachen Sicherheit bemängelt der Nationalratsabgeordnete die fehlende Transparenz, vor allem wenn es um Straftaten in Zusammenhang mit Asylwerbern geht. „Niederschweigen ist der falsche Weg. Damit wird das subjektive Sicherheitsempfinden nicht gesteigert“, so Deimek.


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Gastuser
Gastuser
05.10.2017 10:15

Rauchverbot

Wirt soll entscheiden? Ergebnis kennen wir seit Jahrzehnten. 100 Prozent Rauchergastronomie. Vielen Dank!