Mühlviertler Alm: „Finis terrae“ setzt den Schlusspunkt auf dem beliebten Johannesweg

Mag. Claudia Greindl   Anzeige, 05.06.2019 15:51 Uhr

MÜHLVIERTLER ALM. Seit mittlerweile sieben Jahren erfreut sich der Johannesweg in der Region Mühlviertler Alm großer Beliebtheit bei Wanderbegeisterten und Ruhesuchenden. Im Rahmen eines Leaderprojekts wurden nun in Pierbach, dem Ausgangspunkt des Rundwanderwegs, zwei neue inhaltliche Anker gesetzt, um den Johannesweg als Ganzes erleben zu können.

Ein Kraftplatz beim Wasserfelsen neben der Naarn und der finale Punkt „Finis terrae“ beim Friedenskreuz sind neu auf dem Johannesweg. Gegen Ende des spirituellen Pilgerwegs verläuft die Strecke ein Stück entlang der Naarn. Durch die Wegverlegung auf die andere Seite der Naarn führt die Strecke nun durch eine wunderbare und eindrucksvolle Steinformation. Dieser Platz am Wasserfelsen wurde jetzt mit einer Sitzgelegenheit und einer Holzstele samt Spruch gestaltet und soll zum Verweilen und Innehalten einladen.

Finale nach 84 Kilometern

Nach 84 Kilometern Wanderung kommt man mit vielen Eindrücken zurück zum Ausgangspunkt nach Pierbach. Hier sollte noch etwas Zeit eingeplant werden, um zum neuen Abschlusspunkt „Finis terrae“ oberhalb des Ortszentrums zu pilgern. Bereits 1955 hatte dort der Kameradschaftsbund Pierbach ein Friedenskreuz als Dank für die Befreiung Österreichs und als Erinnerung an zwei tragische Todesfälle in Pierbach errichtet. Das Friedenskreuz wurde nun neu gestaltet.

Quellen der Kraft

Der gesamte Abschlusspunkt ist eine Mischung aus Spiegelflächen und Durchsichten. Diese Station lässt alles noch einmal zusammenfließen unter dem Motto „Quellen der Kraft“ und lädt Besucher ein, innezuhalten und Dankbarkeit zu spüren. Die Pilger haben die Möglichkeit, Abschied vom Johannesweg zu nehmen, Erfahrungen zu reflektieren und Erkenntnisse mit auf den Heimweg zu nehmen. Weiters erwarten die Wanderer am Johannesweg frische Waldluft, Plätze der Ruhe und Entspannung, respekteinflößende Steinmonumente und spektakuläre Aussichtsplätze. Auch viele kleine und größere spirituelle Einrichtungen wie Kirchen, Kapellen und Marterl (Bildstöcke), die meist liebevoll restauriert sind, befinden sich am Weg.

Landschaftliche Schönheit und kulturelle Höhepunkte

Wer den Johannesweg in Angriff nimmt, wird beeindruckt sein von der landschaftlichen Schönheit, den vielen kulturellen Highlights wie den Burgruinen Ruttenstein und Prandegg und natürlich der Mühlviertler Gastfreundschaft. Denn nicht nur die unzähligen Kleindenkmäler sind besondere Merkmale des Johanneswegs, sondern auch die Gastgeber. Urlaubsbauernhöfe, Blockhäuser, Gasthöfe und kleine Qualitätshotels garantieren einen entspannten und unvergesslichen Aufenthalt in der Region Mühlviertler Alm.

Einfach abschalten

Der Grundgedanke von Johannesweg-Initiator Dr. Johannes Neuhofer wird von Pilgern gerne angenommen – raus aus dem Hamsterrad und hinein in die Natur – einfach abschalten. Er möchte die Wanderer zur Besinnung einladen und sie motivieren, positiv nach vorne zu blicken. Ziel des Wegs ist es, die Gesundheit durch einen sich in Balance befindenden Körper und Geist zu fördern und zu erhalten. 

Bücher als Wegbegleiter

Dr. Neuhofer hat zum Johannesweg bereits drei Bücher geschrieben. Der Autor regt in den Büchern auf humorvolle und tiefgründige Weise zum Innehalten und Nachdenken an, daher eignen sich die Bücher als gute Begleiter für den Weg.

Veranstaltungstipp:

Johannesweg-Begegnungsfest

am Sonntag, 23. Juni 2019, in Weitersfelden

Info und Kontakt:

Mühlviertler Alm, 4273 Unterweißenbach

Telefon: 07956/7304, Mail: info@johannesweg.at

www.johannesweg.at

www.muehlviertleralm.at

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