Jochen Wölger könnte der erste FPÖ-Bürgermeister im Bezirk Gmunden werden
PINSDORF. Der Sensationserfolg mit einer Verdoppelung auf 42 Prozent auf Gemeindeebene soll für FPÖ nur der Anfang gewesen sein. Deren Spitzenkandidat Jochen Wölger hat nun die historische Chance, der erste freiheitliche Bürgermeister im Bezirk Gmunden zu werden.

Und die Chancen stehen nicht schlecht. Im ersten Wahlgang erhielt Wölger 44,27 Prozent und damit um 0,66 Prozentpunkte mehr als Amtsinhaber Helms (43,51 Prozent). Im Kampf zwischen Rot und Blau und dem Bürgermeistersessel hatte ÖVP-Kandidat Gerhard Stöger deutlich das Nachsehen. Er konnte lediglich 12,2 Prozent der Wähler für sich gewinnen.
Vor allem die große Unzufriedenheit über die Schließung des Bahnübergangs zwischen Gmunden und Pinsdorf und den politischen Umgang mit der Situation dürfte den Ausgang der Gemeinderatswahlen in Pinsdorf maßgeblich mitbestimmt haben. Vor zehn Tagen hatte die FPÖ einen historischen Erfolg gefeiert und ihren – vergleichsweise schon hohen – Stimmenanteil nochmals auf 42 Prozentpunkte verdoppelt. Die SPÖ war hingegen mit einem Verlust von fast zehn Prozentpunkten auf den zweiten Rang zurückgefallen.
Ein Blick auf die Wahlplakate veranschaulicht die Strategie der beiden Wahlwerber. Während Wölger auf eine vermutete Wechselstimmung setzt, appelliert Bürgermeister Dietmar Helms an das „Miteinander“ und Fortsezen gestarteter Projekte.


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