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REGION UNTERE FELDAIST. Druck machen die vier Gemeinden der Region Untere Feldaist (RUF) in Sachen Realisierung der RegioTram Linz-Gallneukirchen-Pregarten.

Zur geplanten Schienenverbindung gibt es nach wie vor viele ungeklärte Fragen. Foto: Weihbold
Zur geplanten Schienenverbindung gibt es nach wie vor viele ungeklärte Fragen. Foto: Weihbold

Beim offenen Bürgerparlament in der Bruckmühle wurde eine Resolution an den zuständigen Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ) verabschiedet. „Wir haben einen jahrelangen Planungsprozess hinter uns. Versprochen war eine Trassenverordnung im Jahr 2015. Die politische Zuständigkeit hat sich nach der Wahl verändert, jetzt bekommen wir nicht einmal einen Termin zur Vorsprache“, fasst der Unterweitersdorfer Bürgermeister Wilhelm Wurm die Kritik zusammen. Dringend sei die Trassenverordnung deshalb, weil die betroffenen Gemeinden den benötigten Korridor für die Trasse freihalten müssen. „Wir brauchen Planungssicherheit, auch im Sinne unserer örtlichen Entwicklungskonzepte“, schließt sich Bürgermeister Herbert Fürst aus Engerwitzdorf an.

Landesrat Steinkellner weist im Tips-Gespräch den Vorwurf zurück, bei der RegioTram herrsche Stillstand. „Jeder bekommt bei mir einen Termin. Momentan wird geprüft, ob man zwei Trassen für diese Verbindung freihalten kann, schließlich hat es auch Widerstand gegen die Streckenführung gegeben.“ Ohnehin sei unter seinen Vorgängern von Außen nach Innen geplant worden, ohne Plan, wie die Einbindung in Linz aussehen wird. Steinkellner: „Im September gibt es die Entscheidung über die Trassen.“ Danach werde man die Frage nach dem verwendeten Schienensystem lösen. Ein gordischer Knoten? „Durchaus“, so der Landesrat. „Aber nicht so kompliziert wie das Brückenchaos, das mich derzeit plagt.“


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