Diskussion um Kindergarten-Neubau: SPÖ fordert rascheren Baustart
PREGARTEN. Die SPÖ fordert einen früheren Neubau eines Kindergartens. Dieser ist für 2023 geplant. Laut Bürgermeister Anton Scheuwimmer reichen die Betreuungsplätze bis zum Neubau aus.

„Wenn bis zu 200 neue Wohnungen gebaut werden, dann gibt es auch immer mehr Kinder, für die wir entsprechende Kinderbetreuungsplätze brauchen. Das sind wir ihnen und ihren Eltern schuldig, denn die Kinder sind allemal wichtiger als irgendwelche Prestigeprojekte“, sagt Vizebürgermeister Alexander Skrzipek (SPÖ). Im Herbst wird eine Kindergartengruppe der Gutauerstraße ausgelagert. Sie wird im Hort untergebracht, der in unmittelbarer Nähe liegt.
Genügend Betreuungsplätze
„Die Kinder sind uns natürlich sehr wichtig und daher haben wir den Neubau für 2023 fixiert“, erklärt Bürgermeister Scheuwimmer (ÖVP). Dabei soll es auch bleiben, denn momentan gäbe es noch genügend Platz und Ausweichmöglichkeiten. „Wir sind eine Zuzugsgemeinde und hatten daher auch Experten von der Bildungsabteilung der Landesregierung da, die eine Prognose für die folgenden Jahre gestellt haben“, erklärt Scheuwimmer. Laut dieser Prognose stehen auch in naher Zukunft genügend Betreuungsplätze in Pregarten zur Verfügung. Aktuell gibt es in der Stadtgemeinde sieben Kindergartengruppen. „Im Notfall können wir auch noch die Räumlichkeiten des ehemaligen Kindergartens nutzen“, sagt Scheuwimmer.
Geld für die Neugestaltung des Stadtplatzes
Die SPÖ kritisiert, dass Budgetmittel für die Neugestaltung des Stadtplatzes reserviert wurden anstatt für die dringendere Kinderbetreuung. „Die Stadtplatzgestaltung ist bereits seit Jahrzehnten ein Thema. Jetzt haben wir das erste Mal einen Plan, mit dem alle Fraktionen einverstanden waren. Daher sollte es auch an die Umsetzung gehen“, sagt Scheuwimmer


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