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LINZ/URFAHR-UMGEBUNG. Die Schließung der Linzer Eisenbahnbrücke Ende Februar betrifft nicht nur den innerstädtischen Verkehr, sondern auch Tausende Pendler aus den Umlandbezirken der oö. Landeshauptstadt.

Labg. Josef Rahgeb
Labg. Josef Rahgeb

Mit der Schließung der Eisenbahnbrücke erwartet die Pendlerallianz ein Verkehrsproblem im Großraum Linz. „Als Pendlervertreter weisen wir schon lange darauf hin und haben konkrete Vorschläge auf den Tisch gelegt“, sagt Pendlersprecher Josef Rathgeb. Zehntausende Pendler würden sich rasche Umsetzungsschritte zur Verkehrsentlastung erwarten. Die gute Nachricht: Konkrete Vorschläge für erste Sofortmaßnahmen wurden mit den zuständigen Verkehrsreferenten von Stadt Linz und Land OÖ vorbesprochen. Jetzt gehe es laut Rathgeb darum, diese gemeinsam auch umzusetzen.

Schrankenöffnung gefordert

„Wir haben schon seit Jahren viele Vorschläge zur Verbesserung der Verkehrssituation in Linz gemacht. Leider wurden sehr wenige davon ernsthaft geprüft und umgesetzt. Nun greift man diese Vorschläge auf, weil sie großteils wenig Kosten verursachen, aber sehr wirksam sind. Vor allem unsere Maßnahmen zur Verkehrsbeschleunigung in der Rudolfstraße, die längere Öffnung des Schrankens und die Umsetzung von Park&Ride-Plätzen könnten rasch zu einer Entlastung beitragen“, sagt Rathgeb. „Wir erhoffen uns in den nächsten Wochen erste konkrete Umsetzungen und bieten dazu weiterhin volle Gesprächsbereitschaft und Unterstützung an“, betont der Landtagsabgeordnete.

Bereitschaft zum Dialog

Zu den vorgeschlagenen Entlastungsmaßnahmen zählen weiters ein Halte- und Parkverbot in der Rudolfstraße mit optimierter Verkehrslenkung, Optimierung der Ampelschaltzeiten auf Basis einer Verkehrsflussanalyse sowie die Verstärkung des innerstädtischen Linienverkehrs (Bus und Straßenbahn). „Wir alle haben ein gemeinsames Interesse an Lösungen und an den dringend notwendigen Sofortmaßnahmen. Der jahrelange Ruf der Tausenden Pendler aus dem Mühlviertel muss endlich gehört werden. Dazu braucht es Bereitschaft zum Dialog. Das ist nur durch eine längst überfällige Koordination quer über alle Zuständigkeiten hinweg sinnvoll möglich und ein absolutes Gebot der Stunde“, sagt Rathgeb abschließend.


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