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RAINBACH. Eine Polizeistreife fand im Gemeindegebeit, nahe der tschechischen Grenze, einen Mann, der leblos neben einer Straße lag. Durch das rasche Eingreifen der zwei Polizisten konnte dem Pensionisten das Leben gerettet werden.

Symbolfoto: Weihbold
Symbolfoto: Weihbold

Da bei dem Mann keine Atmung festgestellt werden konnte, führte einer der Beamten sofort die lebensrettenden Erstmaßnahmen durch. Nach einer Herzmassage und Beatmungen begann der Verletzte selbstständig zu atmen. Anschließend wurde der Mann in die stabile Seitenlagerung gebracht. Dabei wurde eine handtellergroße, stark blutende Wunde am Hinterkopf wahrgenommen.

Gleichzeitig wurden Rettung, Notarzt und weitere Polizeistreifen angefordert. Währenddessen kam die Gattin des Verletzten vorbei, die ihren Mann bereits gesucht hatte. Erhebungen vor Ort ergaben, dass die beiden Eheleute am Sonntagvormittag zu Fuß von ihrem Wohnort Summerau nach Böhmisch Hörschlag (CZ) gewandert sind. Im dortigen Bahnhofsrestaurant aßen sie zu Mittag. Von dort sind sie nach Deutsch-Hörschlag ins Gasthaus Moser gegangen. Sie konsumierten nach Angaben der Gattin alkoholische Getränke. Gegen 20.45 Uhr verließen sie gemeinsam das Lokal. Die Frau wollte ihre Tochter anrufen, damit sie abgeholt werden. Der Mann wollte jedoch zu Fuß nach Hause gehen. Etwas später konnte die Frau ihren Gatten nicht mehr finden und ging auf der unbenannten Gemeindestraße bis Zulissen und wieder zurück. Dabei traf sie auf die Polizeistreife, welche bereits ihren Gattin reanimiert hatten. Die Eheleute wurden vom Rettungsdienst ins LKH Freistadt verbracht. Der Mann erlitt Verletzungen im Bereich des Kopfes (Schädelbasisbruch), es besteht jedoch keine Lebensgefahr.

Durch das rasche Auffinden und der engagierten Reanimation der Polizeibeamten, konnte der Verletzte gerettet werden.


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