Original aus Rainbach: Mit einem PS auf Schienen unterwegs
RAINBACH. Einmal mit einer echten Pferdeeisenbahn fahren – das kann man nur in Kerschbaum erleben. Der Pferdeeisenbahnhof mit dazugehörigem Bahnabschnitt ist ein echtes Original in der Gemeinde und weltweit einzigartig.

Im Jahr 1832 wurde die erste öffentliche Eisenbahn am Europäischen Kontinent zwischen Budweis und Linz-Urfahr eröffnet und 1836 noch bis Gmunden verlängert. Seit dem Jahr 1996 fährt die Pferdeeisenbahn wieder – und nur mehr – in der Gemeinde Rainbach, nachdem die Gemeinde das historische Gebäude gekauft und gemeinsam mit dem Verein „Freunde der Pferdeeisenbahn“ saniert hat. Auf einem halben Kilometer Schienenstrecke kann das unvergleichliche Gefühl des „Reisens von einst“ im Luxuswagen Hannibal II oder den Gesellschaftswagen Franz Josef erlebt werden.
Verein neu ausgerichtet
Erst kürzlich hat sich der Verein „Freunde der Pferdeeisenbahn“ neu ausgerichtet. Obmann Bürgermeister Fritz Stockinger möchte mit Tourismuskern-Obfrau Bettina Preinfalk die Pferdeeisenbahn neu beleben und wieder mehr Besucher von der Einzigartigkeit dieser Bahn überzeugen. „Jedes Kind in der Umgebung soll einmal am Pferdeeisenbahnhof gewesen sein. Wir wollen in Zukunft aber nicht nur Schulen und Familien einladen, sondern haben viel vor mit dem historischen Denkmal“, sagt der Obmann.


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