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RECHBERG. Äußerlich ist bei den drei markanten Doppelhäuser im SOS-Kinderdorf keine Veränderung sichtbar. Durch entsprechende Umbauten wurde jedoch in den vergangenen Monaten Platz für vier zusätzliche Betreuungsplätze geschaffen.
 

Besichtigten gemeinsam den zusätzlichen Wohnraum: v.l. Geschäftsleiter Clemens Klingan, Johann Thauerböck, Bürgermeister Martin Ebenhofer, Dorfleiter Reinhold Kapusta, Pfarrer Josef Michal.

Knapp acht Jahre nach seiner Eröffnung gab es im SOS-Kinderdorf Rechberg wieder Grund zur Freude. Beim Sommerfest vergangenen Freitag wurde zusätzlich geschaffener Wohnraum von Pfarrer Josef Michal gesegnet und der Öffentlichkeit präsentiert. Durch die geänderte Nutzung des Bestandes können nun künftig 26 Kinder ein „Dahoam“ im Mühlviertel finden. „Mehr Angebote, mehr Perspektiven, mehr Chancen“, freute sich Geschäftsleiter Clemens Klingan. Insgesamt bieten zwei Kinderdorf-Familien jeweils fünf Kindern ein liebevolles Zuhause. Acht junge Menschen und deren Eltern werden im Rahmen eines Rückführungsprogrammes im „Haus Sonnenschein“ begleitet. „Hier geht es darum, Eltern mittelfristig und individuell in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken,“ sagt Dorfleiter Reinhold Kapusta und verweist auf eine erfreuliche Bilanz. 12 Familien haben in den vergangenen acht Jahren dieses Förderangebot in Anspruch genommen und in neun Fällen konnten die Kinder wieder zu ihren Eltern übersiedeln. In der neuen Wohngruppe „Farbenspiel“ finden zusätzlich acht Kinder und Jugendliche einen langfristigen Lebensraum und werden von einem Team an Sozialpädagoginnen betreut. Dank der gegenseitigen Offenheit ist das Kinderdorf gut in die Gemeinde integriert. Die Kinder bringen sich gerne im Musik- oder Fußballverein sowie bei der Feuerwehr ein und die Bevölkerung nutzt die Räumlicheiten des Kinderdorfes und trifft sich in Spiel- oder Yogagruppen.


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