Erstversorger, um die Wartezeit auf Rettungswagen zu verkürzen
RECHBERG. Die Gemeinde, das Rote Kreuz und Sponsoren brachten ein richtungsweisendes Projekt ins Laufen, das für die Bevölkerung des Naturpark-Ortes einen deutlichen Zuwachs an Sicherheit und Lebensqualität bringt.

In der Gemeinde Rechberg gibt es seit März ein First-Responder-System. Dabei werden von der Rettungsleitstelle Perg bei Notfällen in diesem Gemeindegebiet parallel zu Rettungsmitteln aus dem regulären Rettungsdienst ortsansässige erfahrene Rettungssanitäter als sogenannte „First Responder“, sprich Erstversorger, zu den Patienten geschickt „Dadurch kann das versorgungsfreie Intervall bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, das aufgrund der geografischen Lage von Rechberg oft überdurchschnittlich lang ist, erheblich verkürzt und mit professioneller Hilfe überbrückt werden“, so Teamleiter Josef Waser. Neben ihm gehören Stefanie Gaisberger, Thomas Hirschinger, Regina und Martin Huber, Gregor Krichbaumer, Patrick Nenning, Hubert Primetzhofer und Andreas Reiter zur Gruppe dieser hochqualifizierten Ersthelfer. Der Rechberger Bürgermeister Martin Ebenhofer war von Beginn an von dem Projekt begeistert und unterstützte mit vollem Elan das Zustandekommen. Die Gemeinde brachte zusammen mit lokalen Sponsoren eine bedeutende Summe auf, um die derzeit neun First Responder mit Notfallrucksäcken und persönlicher Schutzausrüstung auszustatten. In den wenigen Wochen, in denen sie nun ihren Dienst in diesem Gebiet leisten, mussten die speziell geschulten Rotkreuzler bereits mehrmals ausrücken und Menschen in Not Hilfe leisten.


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