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REICHERSBERG. Es ist der Alptraum jedes Hausbesitzers – binnen Sekunden dringen Einbrecher ins Eigenheim ein, stehlen Wertgegenstände und verursachen Sachschäden. Was man tun kann, um sich zu schützen und sich daheim sicherer zu fühlen, erfährt man bei den Vorträgen der Reihe „Aktion Sicheres Heim“ der OÖ. Versicherung.

Anton Wachsenegger zeigt, wie schnell sich ein gekipptes Fenster öffnen lässt.
Anton Wachsenegger zeigt, wie schnell sich ein gekipptes Fenster öffnen lässt.

Am 20. September macht die Vortragsreihe im Stift Reichersberg Station. Gemeinsam mit dem langjährigen Präventionskoordinator der Landespolizeidirektion Oberösterreich, Brigadier Anton Wachsenegger und anerkannten Sicherheitsexperten aus der Region informiert die Oberösterreichische, wie man sich präventiv gegen Einbruch schützen kann.

„Wir wollen aufklären und anschaulich zeigen, wie der Einbruchsschutz in der Praxis verbessert werden kann. Bereits kleine Maßnahmen und ein wenig mehr Vorsicht tragen dazu bei, sich selbst und sein Eigentum besser zu schützen“, unterstreicht OÖV-Generaldirektor Josef Stockinger.

Vorbeugung ist möglich

Insgesamt ist die Zahl der Einbrüche landesweit zwar gesunken, dennoch geschehen in Oberösterreich im Durchschnitt täglich drei Einbrüche. Nicht zuletzt, weil die Tricks der Einbrecher immer dreister werden.

Vorbeugung ist aber möglich. Schon kleine Maßnahmen und mehr Achtsamkeit können Einbrüche verhindern. Denn ein Täter geht meist den Weg des geringsten Widerstandes. „Uneinsehbare Terrassen, veraltete Türschlösser, vor allem aber gekippte Fenster sind offene Einladungen an ungebetene Gäste“, weist Brigadier Anton Wachsenegger auf unterschätzte Gefahrenquellen hin.

Ein gekipptes Fenster kann in wenigen Sekunden geöffnet werden und fällt zudem unter die Sorgfaltspflicht eines Versicherungsnehmers. Nicht abgeschlossene, nur ins Schloss gefallene Türen sind mit einfachem Werkzeug rasch zu öffnen.

Hindernisse schrecken ab

Einbrüche passieren meist tagsüber zwischen 8 und 20 Uhr und dauern durchschnittlich fünf bis 20 Minuten. Jedes Hindernis, das den Täter Zeit kostet, ist abschreckend. Experten weisen darauf hin, dass mehr als ein Drittel der Einbruchsversuche scheitern oder abgebrochen werden, wenn Häuser oder Wohnungen mit professionellen Alarmanlagen gesichert sind und die Sicherungsmaßnahmen abschrecken. Attrappen schrecken nicht ab.

Polizei kontaktieren

Wird man tatsächlich Opfer eines Einbruchs, ist es wichtig, dass man sofort die Polizei kontaktiert, da sich der Täter noch im Haus befinden könnte. Für die Abwicklung mit der Versicherung empfiehlt sich die ständige Dokumentation von Wertsachen. Belege sollte man aufbewahren und die Gegenstände am besten fotografieren.

Sicherheitstour

Der kostenlose Informationsabend im Rahmen der Sicherheits-Tour der OÖ. Versicherung findet am Donnerstag, 20. September, ab 19 Uhr im Stift Reichersberg statt. Die Sicherheits-Tour ist eine Aktion der OÖ. Versicherung in Zusammenarbeit mit Tips.


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