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REICHERSBERG. Die Aktion „Sicheres Heim“, die von der Oö. Versicherung zusammen mit Tips zur Einbruchsprävention durchgeführt wird, machte Station im Stift Reichersberg.

Anton Wachsenegger zeigte, wie schnell sich ein gekipptes Fenster öffnen lässt.
  1 / 2   Anton Wachsenegger zeigte, wie schnell sich ein gekipptes Fenster öffnen lässt.

Neben Brigadier Anton Wachsenegger, dem langjährigen Präventionskoordinator der Landespolizeidirektion OÖ, informierten Kurt Kitzler von der Oö. Versicherung und Thomas Luger von der Firma Doma Elektro Engineering über Sicherheit für Haus und Wohnung.

„Wir stehen kurz vor der Saison für Dämmerungseinbrüche“, erklärte Wachsenegger. Grundsätzlich sei Österreich ein sehr sicheres Land, aber manchmal sei das subjektive Gefühl stärker als die objektive Sicherheit. Im Bezirk Ried gab es in den drei Jahren 2015 bis 2017 172 Haus- und Wohnungseinbrüche.

Man kann schon mit relativ einfachen Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit beitragen. Der kriminalpolizeiliche Beratungsdienst berät gerne und analysiert auch, wie sicher ein Haus ist.

Einbruch mit einfachen Mitteln

Wachsenegger führte eindrucksvoll vor, mit welch einfachen Mitteln Einbrecher in Häuser oder Wohnungen eindringen. Oft reicht ein Schraubenzieher, ein Stück Gartenschlauch oder eine alte Bankomatkarte.

Fast drei Viertel aller Einbrüche passieren übrigens bei Tageslicht, Wohnungseinbrüche zu 80 Prozent am Vormittag. Rund 60 Prozent der Einbrecher kommen über Balkon- oder Terrassentüren in die Wohnung, nur 15 Prozent durch die Haustür.

Oft bleibt es beim Versuch

Wegen besserer Sicherheitsmaßnahmen bleibt es bei rund einem Drittel aller Einbrüche beim Versuch. Oft ist der Sachschaden höher als der Diebsschaden. In vielen Fällen sei das Trauma oder der Schock durch den Einbruch ein größeres und langwierigeres Problem, sagte Wachsenegger.


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