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Mit bezirksweit den meisten e-Autos unter den Neuzulassungen darf sich die Gemeinde Reinsberg über den Erhalt des e-Mobilitätspreis freuen.

Reinsbergs Bürgermeister Franz Faschingleitner und Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf. (Foto: NLK Burchhart)

REINSBERG/MELK. „Niederösterreich ist Pionier, was die e-Mobilität betrifft“, freut sich Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf im Rahmen des e-Mobilitätstages am Melker Wachauring. „Im Moment gibt es in unserem Bundesland 6.900 Elektroautos. Die Tendenz ist nach wie vor stark steigend.“

Das erklärte Ziel der NÖ Landesregierung: im Jahr 2030 sollen mehr als 50 Prozent der Neuzulassungen e-Autos sein. „Das ist ein ambitioniertes Ziel, das wir im neuen Klima- und Energiefahrplan 2030 niedergeschrieben haben“, erklärt Pernkopf. „Die blau-gelben Gemeinden zeigen bereits jetzt vor, dass es geht.“

Beim e-Mobilitätstag wurden jene Gemeinden vor den Vorhang geholt, die 2018 im Bezirk den höchsten Anteil an e-Autos im Vergleich zu allen PKW-Neuzulassungen hatten. Mit einem Anteil von 48 Prozent konnte die Gemeinde Pfaffenschlag (Bezirk Waidhofen a.d.Thaya) den Landesmeister ergattern.

Reinsberg ist Sieger im Bezirk Scheibbs

Bezirksweit die meisten e-Autos unter den Neuzulassungen hat Reinsberg mit 8,33 Prozent. Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ, gratuliert zum Sieg: „Elektromobilität leistet einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen die Klimakrise. Dank heimischen erneuerbaren Stroms entstehen keine CO2-Emissionen im Betrieb, es gibt kaum Lärm bei geringen Geschwindigkeiten und durch die zukünftige Einbindung in den Strommarkt leistet es einen Beitrag zur Versorgungssicherheit und Nutzung des vor Ort erzeugten Wind- und PV-Stroms.“

Die Ergebnisse des e-Mobilitätspreises im Detail gibt es online unter www.umweltgemeinde.at zu sehen.


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