Dem Tod entronnen
RIED. Mit Begeisterung und Patriotismus trat Hermann Kagerer vehement für die Selbstständigkeit Österreichs und gegen den Nationalsozialismus ein. Der Mühlviertler hat in Ried maturiert und war gerne im Innviertel. Sein Engagement weckte bei den Rieder NSlern den Hass.

Am 12. März 1938 begann der Leidensweg für Kagerer mit Hausdurchsuchungen über Verhaftung, Scheinerschießungen und Haft im Gefangenenhaus Ried. Hermann Kagerer kam schließlich ohne Gerichtsverfahren in das KZ Dachau und von dort in das KZ Mauthausen.Autor und Neffe des NS-Opfers Josef Kagerer wird bei der Buchpräsentation anwesend sein. Sein Sohn Bernhard Kagerer wird das Buch vorstellen. Schüler der beiden Schulen an denen Kagerer einst unterrichtet hat werden an dem Abend mitwirken.
WANN & WO
Donnerstag, 19. November, 20 Uhr
Bildungszentrum St. Franziskus, Ried
Anmeldung unter 07752/82742 oder franziskus@dioezese-linz.at
Eintritt: 5 Euro, Schüler frei
www.franziskushaus.at


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