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RIED. Die neue Leitstelle Innviertel des Roten Kreuzes hat ihren Betrieb aufgenommen. Im Zuge des Um- und Erweiterungsbaues der gesamten Bezirksstelle wurde die Leitstelle mit modernster Technik ausgestattet.

Modernste Technik und gut geschulte Mitarbeiter in der Leitstelle Innviertel
Modernste Technik und gut geschulte Mitarbeiter in der Leitstelle Innviertel

In der neuen Leitstelle Innviertel, deren Systemwechsel bereits zum 1. März vollzogen wurde und die rund um die Uhr erreichbar ist (Notrufnummer 144 oder Einheitskurzrufnummer 141 für den Hausärztlichen Notdienst), sind insgesamt zwölf angestellte und 13 freiwillige Mitarbeiter beschäftigt. Sie koordinieren jeden Tag die Einsätze von 36 Rettungsfahrzeugen, drei Notarzt-Einsatzfahrzeugen und einem Notarzthubschrauber.

Im Jahr 2015 wurden von der Leitstelle Innviertel über 130.000 Aufträge abgewickelt. Die neue Leitstelle bildet mit Wels, Steyr und Linz einen zentralen Verbund für Oberösterreich mit einer zentralen Datenbank. Dadurch können bei Bedarf Informationen regionsübergreifend in Echtzeit abgerufen werden, was die Koordination von einsatzbereiten Rettungsfahrzeugen durch genaue Positionsangaben (GPS) in ganz Oberösterreich technisch ermöglicht und wertvolle Zeit bei Rettungseinsätzen einspart.

Die Rot Kreuz-Leitstellen verfügen über sämtliche Adressdaten aller Haushalte in Oberösterreich und der angrenzenden Bundesländer sowie deren GPS-Koordinaten, wodurch der Einsatzort für das Rettungsfahrzeug punktgenau navigiert werden kann. Der Disponent kann auch die aktuelle Position der eingesetzten Autos mitverfolgen und so die Rettungsteams möglichst rasch zu den Patienten leiten.

Die durchschnittliche Zeitdauer von der Alarmierung bis zum Eintreffen am Einsatzort beträgt im Bezirk Ried etwa zehn Minuten. Während dieser Zeitspanne gibt der Leitstellendisponent telefonisch wertvolle Erste Hilfe-Anweisungen für die Ersthelfer, um die Anfahrtszeit zu überbrücken und sinnvoll zu nützen.


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