Rieder Gymnasium erhielt für „Taitl Projekt“ den Anerkennungspreis
RIED/MAUTHAUSEN. Im Wiener Palais Eppstein, momentan Sitz der Präsidenten des Nationalrates, wurde zum zweiten Mal die Hans Maršálek-Preise vergeben. Mit „Charlotte Taitl – Ein paar Schritte in den Tod“ wurde das Rieder Gymnasium als eines von 22 eingereichten Projekten ausgezeichnet und erhielt den Anerkennungspreis des Comite International de Mauthausen.

Unter Beisein des ehemaligen Bundes- und Nationalratspräsidenten Heinz Fischer nahm die Zweite Präsidentin des Nationalrates Doris Bures die Ehrung vor.
„Die Preisträger-Projekte, die ausgezeichnet wurden, sind Beispiele erfolgreicher Gedenk- und Bewusstseinsarbeit. Sie spiegeln die Arbeit der Initiativen im Netzwerk des Mauthausen Komitee Österreich wieder. Jugend, Innovation und Zivilcourage, die für Hans Maršálek besonders wichtig waren, sind deutlich sichtbar“, so Mauthausen Komitee Österreich-Vorsitzender Willi Mernyi.
22 Projekte eingereicht
Insgesamt wurden 22 Projekte aus dem In- und Ausland eingereicht. Dass das Rieder Gymnasium mit dem Theaterprojekt „Charlotte Taitl – Ein paar Schritte in den Tod“ den Anerkennungspreis erhalten hat, ist etwas ganz besonderes . „Hans Maršálek war nicht nur einer der letzten österreichischen Zeugen der Verbrechen des NS-Regimes, die im Konzentrationslager Mauthausen an mehr als 200.000 Menschen begangen wurden. Sondern er überzeugte uns auch durch sein Engagement gegen Rechtsextremismus heute. Er bleibt ein Vorbild für uns alle“, so Willi Mernyi, Vorsitzender Mauthausen Komitee Österreich.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden