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RIED. Beim Auspumpen des kleinen Teichs im Stadtpark haben Mitarbeiter der Stadtgemeinde Ried am Freitagmittag fünf verdächtige Metallgegenstände gefunden, die sich später als Rohrbomben entpuppten.

Der Teich sollte ausgepumpt werden; dabei wurden die Rohrbomben gefunden.
Der Teich sollte ausgepumpt werden; dabei wurden die Rohrbomben gefunden.

Die Arbeiter taten das Richtige und verständigten sofort die Polizei, die den Fundort, der in der Nähe eines Kinderspielplatzes liegt, sofort großräumig absperrte.

Sprengstoffexperten des Entschärfungsdienstes untersuchten die verdächtigen Gegenstände und identifizierten sie als Rohrbomben. Die Fachleute bargen die Bomben und sprengten sie an einem sicheren Ort.

Die Bomben lagen vermutlich schon seit mehreren Jahren im Wasser. 2008 hatte es in Ried einen Bombenbastler gegeben, der in diesem Teich einige Bomben „ausprobiert“ hat. Möglicherweise waren die jetzt gefundenen Bomben Rohrkrepierer, die damals nicht explodiert sind.

Der Teich sollte jetzt ausgepumpt werden, um die von Bisamratten ausgehöhlte Böschung sanieren zu können. Das wurde zuletzt vor 15 Jahren gemacht.


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