Pädagogenarbeit ist wieder gesichert
RIED. Die Arbeit eines männlichen Pädagogen im Frauenhaus Ried wird vom Club Soroptimist Ried-Innviertel seit vier Jahren finanziert. Dieses Projekt wurde nun verlängert.

Michael Lippka folgt Rudolf Salhofer, der sich beruflich veränderte. Lippka bringt langjährige Erfahrung in der Sozialarbeit und als Märchenpädagoge und Kommunikationstrainer beste Voraussetzungen mit.
Mit einem Mann spielen, toben, Spaß haben ist für viele Kinder, die mit ihren Müttern im Frauenhaus leben, nicht selbstverständlich. Viele von ihnen haben in ihren Familien Gewalt erlebt und haben derzeit keinen Kontakt zum Vater. „Die Kinder entwickeln oft ein einseitiges Männerbild“, weiß Elisabeth Reisinger, die die Erziehungsarbeit der Mütter im Frauenhaus unterstützt. Die Kindergartenpädagogin entwickelte die Idee des männlichen Pädagogen im Frauenhaus, das sich bestens bewährt. Einmal monatlich bekommen die Kinder nun einen Nachmittag lang Besuch von Michael Lippka. Gemeinsam unternehmen sie Phantasiereisen zum Mond, hören Geschichten oder toben auf dem Spielplatz. Während sie ganz einfach Spaß haben, erleben sie einen Mann, der fröhlich und stark ist und mit dem man sich herrliche Geschichten einfallen lassen kann.


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