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RIED IM INNKREIS. Das Auf und Ab der letzten Wochen setzte sich auch in den beiden letzten Heimspielen der SV Josko Ried fort. Auf das durchaus beeindruckende 4:1 gegen Europacupstarter Altach vom Dienstag folgte am Pfingstsonntag ein 0:2 gegen den Tabellensiebenten Austria Wien.

  1 / 2   Mit drei Toren in 16 Minuten entschied SVR-Stürmer Thomas Fröschl das Duell gegen Altach-Torwart Martin Kobras (der zur Pause ausgewechselt wurde) klar für sich. (Foto: GEPA)
Der Kampf um Tabellenplatz sechs, in den die SVR mit einem Punkt Vorsprung geht, wird somit erst in der letzten Runde entschieden. Die SVR muss am Sonntag (Anpfiff: 16.30 Uhr) zu Sturm Graz, die Austria empfängt in der „Generalprobe“ fürs Cupfinale den Meister Red Bull Salzburg. Weil die Rieder die um acht Treffer bessere Tordifferenz haben, können sie auch bei einer nicht allzu hohen Niederlage und einem gleichzeitigen Remis der Austria Sechster werden. Gewinnt die Austria, müssen auch die Rieder siegen. Von einer Leistung, die unter normalen Umständen zu einem Sieg gegen Salzburg reichen würde, waren die Veilchen in der Keine-Sorgen-Arena allerdings weit entfernt. Überschaubares Niveau Sie „eröffneten“ das Match zwar mit einem Schuss von Leitgeb, den SVR-Torwart Gebauer zur Ecke abwehrte, danach entwickelte sich aber eine ausgeglichene Partie auf überschaubarem Niveau, in der Murg die größte Chance der SVR vergab (14.). Nach der Pause übernahm die Austria das Kommando, dazu bewies Gästetrainer Andreas Ogris ein gutes Händchen mit den Einwechselungen. In der 55. Minute verhinderte der starke Gernot Trauner das 0:1, als er einen Schuss von Grünwald gerade noch ablenken konnte. Das sehenwerte und nicht unverdiente Führungstor für die Gäste fiel 20 Minuten später, als der eingewechselte Marko Kvasina nach Flanke von Koch halbvolley einnetzte. Den Endstand stellt Alexander Gorgon in der 90. Minute nach Flanke des ebenfalls eingewechselten Daniel Royer her. Erschöpfte Rieder SVR-Laufmaschine Stefan Lainer: „Wir haben die ersten zehn Minuten verschlafen, sind dann aber gut ins Spiel gekommen. In der zweiten Halbzeit wurden wir müde und sind nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen.“ Die körperliche Erschöpfung war auch für Trainer Oliver Glasner der Hauptgrund für die Niederlage: „Die Burschen haben mehr gewollt und alles probiert, aber heute war nicht mehr drin. Viele Spieler haben in den letzten Monaten kaum einen regulären Trainingsbetrieb gehabt, und einen Kraftakt wie gegen Altach schüttelt man nicht alle fünf Tage aus dem Ärmel.“ Hattrick Deutlich munterer als am Sonntag agierten die Rieder am Dienstag gegen Altach. Mit einem Hattrick zwischen der 19. und 35. Minute „erlegte“ Thomas Fröschl den Europacupstarter fast alleine. Auf den Ehrentreffer durch Prokopic reagierte die SVR drei Minuten später mit dem 4:1 durch Thomas Murg.

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