Erfolgsserie für Klaus Kreuzhuber
RIED. Die erfolgreichsten Wochen seiner an Erfolgen nicht gerade armen Karriere liegen hinter dem Rieder „Tennisprofessor“ Klaus Kreuzhuber. In seiner Altersklasse wurde er mit Österreich Mannschaftsweltmeister, mit seinem Verein Pasching Mannschaftseuropameister und kam im Einzel ins WM-Halbfinale.

Den Auftakt machten die European Senior Club Championships in La Manga (Spanien). Hier gewann Kreuzhuber mit der Mannschaft von Tennispoint Pasching, für die er seit Jahren startet und die als österreichischer Meister an dem Turnier teilnahm, erstmals den Mannschafts-Europameistertitel in der Klasse 70+. Er gewann dabei alle seine Einzel- und Doppelspiele.
Nur ein paar Tage nach diesem Turnier war Kreuzhuber Teil der österreichischen M70-Nationalmannschaft, die beim Jack Crawford Cup, der Team-Weltmeisterschaft in Umag (Kroatien), in der Klasse M70 Weltmeister wurde.
Österreich siegte gegen Slowenien und Schweden jeweils 3:0, kam mit einem Freilos ins Semifinale, wo man Deutschland 2:1 besiegte, und gewann das Finale gegen die Niederlande (die den Favoriten USA ausgeschaltet hatten) mit 2:1. Kreuzhuber wurde vor allem im Doppel eingesetzt.
Die weiteren Teammitglieder neben Kreuzhuber waren sein Paschinger Klubkollege Hans Heissl, der nachnominierte Helmut Mayrhofer aus Salzburg und der Wiener Johannes Mühlenburg, der vor Jahren auch für den UTC Fischer Ried gespielt hat.
Direkt anschließend fanden in Umag die Senioren-Einzelweltmeisterschaften statt. Nach sensationellen Siegen gegen Piet Boverhof (NED) und die drei gesetzten Spieler Roman Mrozek (POL), Michel Coutrix (FRA) und Antonio Claudi (ITA) stand Kreuzhuber erstmals in seiner Karriere im Semifinale einer Einzel-WM. Erst der auf Nummer 1 gesetzte spätere M70-Weltmeister Richard Johnson (USA) setzte dem internationalen Höhenflug des Rieders mit 6:1, 6:3 ein Ende.








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