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RIED. Aus dem Gerücht sind Fakten geworden: Wolfgang Fiala, Geschäftsführer Sport bei der SV Oberbank Ried, wechselt mit Anfang September zu Rapid und wird dort Technischer Direktor. Neuer Sportdirektor der SVR wird der bisherige Technische Direktor der SVR Lukas Brandl. 

SVR-Präsident Thomas Gahleitner mit dem neuen Sportdirektor Lukas Brandl (Foto: SVR/Schröckelsberger)

Mit 28 Jahren ist der ausgewiesene Fußball-Experte, der seit der Saison 2021/22 für die SV Ried tätig ist, der jüngste Sportdirektor in der Bundesliga. Er ist aber die logische Wahl, denn er hat in den letzten Jahren eng mit Wolfgang Fiala zusammengearbeitet und gilt gemeinsam mit Fiala als Architekt der Rieder Spielidee. 

„Ich bin sehr dankbar dafür, dass mir der Verein für eine so verantwortungsvolle Aufgabe das Vertrauen schenkt“, freut sich Brandl, dessen neuer Vertrag bis 2028 läuft. 

„Spielidee weiterentwickeln“

Grundsätzlich wird sich an der Rieder Spielweise, die in den vergangenen Jahren definiert und konsequent weiterentwickelt wurde, nichts ändern. Dass sich die Rieder Spielidee konsequent von der U15-Mannschaft bis zu den Profis durchzieht, fällt auch in den Zuständigkeitsbereich von Brandl. „Es ist meine Aufgabe, mit allen Trainern im Verein dazu ständig im Austausch zu sein und sie bei der Umsetzung zu unterstützen. Gerade einem kleineren Verein hilft die einheitliche Spielidee, um personelle Fluktuationen, wie etwa heuer, besser abfedern zu können. Jetzt gilt es für uns, diese Idee weiterzuentwickeln und auf die neuen Rahmenbedingungen, etwa im Regelwerk abzustimmen.“

„Clevere, kreative Lösungen auf dem Transfermarkt“

Ein weiteres wesentliches Aufgabengebiet des Sportdirektors liegt in der Kaderplanung. Und auch in diesem Bereich geht die SV Oberbank Ried den erfolgreich eingeschlagenen Weg weiter. „Uns wird es immer auszeichnen müssen, dass wir clevere, kreative Lösungen auf dem Transfermarkt finden und eine starke Mannschaftsidentität, die zum Innviertel passt, auf den Platz bringen“, so Brandl. „Wolfgang und ich haben hier schon immer eng abgestimmt agiert. Für mich ändert sich dadurch nicht so viel. Wie in allen meinen Rollen in den letzten fünf Jahren werde ich meine volle Energie in die jeweilige Aufgabe für unseren Verein legen. Es geht immer um die SV Ried, immer um Fußball, nie um Personen.“

„Sportliche Entwicklung nachhaltig absichern“

Klub-Boss Thomas Gahleitner ist jedenfalls überzeugt, dass der neue Sportdirektor wesentlich dazu beitragen wird, die erfolgreiche sportliche Entwicklung beim Bundesligisten nachhaltig abzusichern. „Lukas kennt den Verein sehr gut und hat schon bislang gemeinsam mit Wolfgang Fiala ein tragfähiges sportliches Fundament geschaffen, mit dem unser Verein nachhaltig in der Bundesliga konkurrenzfähig sein wird. Die enge Abstimmung mit mir und meinem Team in allen wesentlichen sportlichen Entscheidungen hat sich auch in den vergangenen Wochen während dieser Transferperiode bewährt. Gemeinsam wurde so ein schlagkräftiger Kader für die neue Saison geformt.“

Für den Vereinspräsidenten ist die Beförderung Brandls zum Sportdirektor der nächste logische Schritt. „Lukas hat bereits in der Vergangenheit maßgeblich zur positiven Entwicklung des Vereins beigetragen und sich diese Chance mit großem Fleiß, außergewöhnlichem Einsatz und hoher Zielstrebigkeit verdient.“

Dank an Wolfgang Fiala

Ausdrücklich danken möchte der Vereinspräsident dem scheidenden Geschäftsführer Sport Wolfgang Fiala. „Wir haben in den vergangenen Jahren gemeinsam wirklich viel bewegt und im Verein nachhaltige Strukturen im Sportbereich geschaffen sowie mit den sportlichen Erfolgen und auch den Transfers vieler Spieler und dem Trainerteam gezeigt, dass wir Außergewöhnliches geleistet haben. Dazu hat Wolfgang einen ganz großen Beitrag geleistet.“ Den Abgang Fialas sieht Gahleitner als weiteren Beweis dafür, welch gute Arbeit in den vergangenen Jahren bei der SV Oberbank Ried geleistet wurde. „Wenn ein so renommierter Klub wie Rapid Wien unseren Geschäftsführer Sport abwirbt, ist das doch ein deutliches Zeichen.“


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