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RIED. Der Saisonstart der SV Oberbank Ried fällt in die Kategorie „so lala“. Sowohl beim 1:1 in Lustenau als auch bei der 1:2-Heimniederlage gegen Rapid wäre trotz einiger guter Phasen ergebnistechnisch mehr drin gewesen.

6.695 Zuschauer kamen zum ersten Heimspiel der SV Ried in der neuen Saison. (Foto: Horn)
  1 / 2   6.695 Zuschauer kamen zum ersten Heimspiel der SV Ried in der neuen Saison. (Foto: Horn)

Gegen Rapid ging der neue SVR-Trainer Mario Despotovic mit der gleichen Startaufstellung ins Spiel wie gegen Lustenau, also wieder mit einer Viererkette. Mit dem Auftreten seiner Mannschaft war er vor allem in der zweiten Halbzeit zufrieden, obwohl man sowohl in der Offensive als auch in der Defensive noch einiges verbessern könne.

„Rapid hatte am Anfang Räume, die wir eigentlich besser schließen können“, sagte er. „Wir hätten noch ein paar Torchancen mehr herausspielen und ein paar Tore mehr machen können. Aber man hat heute schon gute Ansätze und gute Dinge im Spiel gesehen.“

Derby am Freitag

Der nächste Gegner der SVR ist einer, bei dem man aus Rieder Sicht nicht automatisch von drei Punkten ausgehen kann: Am Freitag, 14. August, um 19.30 Uhr müssen die Schwarz-Grünen beim Meister und Cupsieger Lask antreten.

Die Linzer konnten ihre gute Form offenbar über die Sommerpause bewahren und sind nach dem 3:0 gegen den GAK und dem 2:0-Auswärtssieg bei der Wiener Austria ohne Gegentor Tabellenführer. 

Im vorigen Jahr startete die SV Ried auch mit einem Unentschieden (2:2 gegen Salzburg) und einer Niederlage (0:1 in Altach) in die Saison. Es folgten eine 1:3-Heimniederlage gegen Sturm Graz und dann die schon legendäre Derbywoche mit den Siegen bei Blau-Weiß Linz, gegen Gurten und beim Lask.

Fiala und Rapid

Neben dem Spiel stand im Stadion der mögliche Abgang des Geschäftsführers Sport Wolfgang Fiala zu den Wienern im Mittelpunkt, der – Zufall oder nicht – einen Tag vor dem Match bekannt wurde. Fix war am Sonntag aber noch nichts.

SVR-Präsident Thomas Gahleitner bestätigte gegenüber den OÖN nur, dass der Vereinsvorstand über das Interesse von Rapid seit einiger Zeit informiert sei. Unterschrieben sei aber noch nichts.

Als möglicher Nachfolger Fialas wird der Technische Direktor der SVR Lukas Brandl gehandelt, der in den letzten Jahren sehr eng mit Fiala zusammengearbeitet und einen wesentlichen Anteil an der erfolgreichen Umstrukturierung des Vereins seit 2023 hat.


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