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RIED. Die SV Oberbank Ried empfängt im ersten Heimspiel der neuen Saison am Sonntag, 9. August, um 17 Uhr den SK Rapid. Während die Rieder im ersten Saisonspiel in Lustenau etwas unglücklich nur 1:1 spielten, gewann Rapid das Heimspiel gegen Altach mit 1:0. Verteidiger Oliver Steurer steht am Sonntag vor seinem 100. Pflichtspiel für die SVR. 

 (Foto: Tips)
(Foto: Tips)

Tickets für das Spiel gibt es in der Geschäftsstelle der SV Oberbank Ried, online unter svried.at und am Spieltag ab 15 Uhr an den Stadionkassen. Die SVR rechnet mit rund 6.000 Zuschauern. 

Weil der Verein und Premium-Sponsor gourmetfein das zehnjährige Jubiläum ihrer Partnerschaft feiern, kostet an diesem Tag eine Leberkäsesemmel im Stadion nur zwei Euro. 

Steurer vor dem 100. Spiel

SVR-Verteidiger Oliver Steurer steht gegen Rapid vor seinem 100. Pflichtspiel für Schwarz-Grün. Der 31-jährige Deutsche kickt seit August 2023 im Innviertel. Als einziger Spieler bestritt er in der vergangenen Saison in allen Matches die gesamte Spielzeit. In den bisherigen 99 Pflichtspielen erzielte er sieben Tore und vier Assists.

Er meint dazu: „Ich freue mich sehr, dass ich in so kurzer Zeit 100 Spiele für Ried absolvieren konnte. Das hätte ich nicht gedacht, als ich vor drei Jahren hier unterschrieben habe. Es zeigt, wie wohl ich mich in Ried fühle. Dass ich in der vergangenen Saison alle Spiele bestritten habe, ist eine coole Auszeichnung. Ich versuche immer, mich auch außerhalb des Platzes so professionell wie möglich vorzubereiten. Das ist eine Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg bin.“ 

„Wir müssen spritziger, galliger und härter in den Zweikämpfen sein“

„Von Rapid erwarte ich mir, dass eine ähnliche Truppe wie in der vergangenen Saison kommt. Sie verstehen es, spielerisch Chancen zu generieren und haben die Qualität, einen Gegner einzuschnüren. Sie haben jetzt aber auch die Doppelbelastung mit dem Europacup“, betont Oliver Steurer. „Wir müssen zeigen, dass wir spritziger, galliger und härter in den Zweikämpfen sind als sie. Dann können wir gegen Rapid wieder punkten. Ich freue mich auf das erste Heimspiel mit unseren Fans. Schon die vergangenen beiden Saisonen haben gezeigt, dass es für jeden Gegner schwierig ist, in Ried zu spielen. Die Fans pushen uns und so kann man vielleicht noch den einen oder anderen Schritt mehr machen. Wir wollen gegen Rapid punkten und uns damit bei den Fans für ihre Unterstützung bedanken.“

„Die richtigen Schlüsse ziehen“

SVR-Cheftrainer Mario Despotovic blickt auf den Auftakt in Lustenau zurück: „In Lustenau haben wir vieles von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen und in der Vorbereitung erarbeitet haben. Über weite Strecken hat das gut funktioniert. Das Ergebnis war für uns etwas unglücklich, aber entscheidend ist, dass wir die richtigen Schlüsse daraus ziehen und ein solches Spiel beim nächsten Mal für uns entscheiden.“

„Müssen konzentriert und mutig auftreten“

Zum ersten Heimspiel in der neuen Saison sagt der SVR-Cheftrainer: „Wir freuen uns sehr auf das erste Heimspiel vor unseren Fans. Mit Rapid erwartet uns eine Mannschaft mit viel Qualität und hoher Intensität, gegen die wir von der ersten Minute an konzentriert und mutig auftreten müssen. Wir wollen an die positiven Dinge aus Lustenau anknüpfen, uns weiter verbessern und zuhause mit unserer Energie und unserer Spielweise überzeugen.“

Auf Philipp Pomer muss Trainer Despotovic noch einige Zeit verzichten, ob Fabian Rossdorfer eingesetzt werden kann, ist noch fraglich. 

Spiele gegen Rapid

Vielleicht war der 2:1-Heimsieg gegen Rapid im allerersten Bundesligaspiel der SV Ried am 2. August 1995 ein gutes Omen, denn die Heimbilanz der SVR gegen Grün-Weiß ist positiv. In 45 Bundesliga-Heimspielen gelangen der SV Ried 19 Siege, Rapid nur 15. Elf Begegnungen endeten unentschieden. Die Tordifferenz spricht mit 68:59 auch für die SVR. 

In der vergangenen Saison lagen die Rieder mit 3:2 Siegen vorne. Im ersten Heimspiel am 26. Oktober 2025 unterlagen sie mit 0:2 und feierten dann am 6. Dezember den historischen 2:1-Auswärtssieg. Im ersten Spiel nach der Winterpause wurden die Wiener im Cup-Viertelfinale mit 3:0 heimgeschickt. Den dritten Sieg gab es im ersten Europacup-Playoff am 22. Mai mit 2:1, bevor Rapid drei Tage später im Rückspiel mit 3:0 erfolgreich war. 


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