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SVR-Manager Reiter ist überzeugt: „Wir werden nicht am letzten Platz überwintern!“

Walter Horn, 09.12.2015 19:05

RIED. Vor dem letzten Spiel der Herbstsaison gegen den Wolfsberger AC sieht SV Josko Ried-Sportmanager Stefan Reiter einen „positiven Trend“. Neuzugänge im Winter schließt er nicht aus, über den Rücktritt von Co-Trainer Gerhard Schweitzer werde – auch auf Wunsch des Trainerteams – nach dem letzten Spiel geredet.

SVR-Sportmanager Stefan Reiter ist in den letzten Monaten auch in die Kritik geraten (Foto: GEPA/Florian Ertl).

Die Entscheidung liege bei Schweitzer, sagt Reiter: „Ich hoffe, dass wir das für den Verein positiv abschließen können. Es gibt Überlegungen und auch ein Angebot an Gerhard Schweitzer für eine weitere Zusammenarbeit.“ Die Herbstsaison bezeichnet Reiter höflich als „sehr durchwachsen“. Nach dem „furchtbaren“ Saisonstart habe die Mannschaft „den Turnaround geschafft, mehr nicht“. Dass man mit den Top-Teams nicht mithalten könne, habe man gewusst. „Aber wir haben nicht damit gerechnet, dass wir am Ende der Tabelle stehen werden.“

Das Trainerteam Gludovatz/Schweitzer habe die Erwartung und den Auftrag, Stabilität in die Mannschaft zu bringen, erfüllt. Reiter: „In den ersten Spielen nach der Übernahme haben sie die Defensive stabilisiert, in der zweiten Phase ist dann die Offensive neu formiert worden. Das wurde erfolgreich umgesetzt, insofern ist der Trend positiv.“

Eine Gefahr sieht Reiter darin, dass der Abstiegskampf heuer härter als je zuvor ist, weil praktisch die halbe Liga gegen den Abstieg kämpft: „Das hat für die Vereine natürlich Nachteile. Es gibt die Gefahr, dass man in die Winterpause geht und überlegt, Änderungen durchzuführen. Es hat aber die Erfahrung gezeigt, dass jene Mannschaften, die ruhig geblieben sind und die Nerven nicht verloren haben, dann auch in der Liga geblieben sind.“

Ob die SVR in der Winterpause neue Spieler verpflichtet – der Ruf nach einem treffsicheren Stürmer ist fast unüberhörbar – wird laut Reiter wohl erst nach Weihnachten entschieden: „Natürlich kann etwas passieren, aber wenn es so sein sollte, wird es mit Bedacht sein. Die Mannschaft sind mehr als elf Spieler. Es hat sich am Schluss ein Team herauskristallisiert, das erfolgreich war.“

Für eine starke Rückrunde setzt Reiter vor allem auf eine gute Vorbereitung: „Diese Vorbereitung wird essentiell sein. Hier kann man die Mannschaft in die richtige Richtung lenken, ihr das mitgeben, was für einen Erfolg wichtig ist. Diese Vorbereitung ist der Schlüssel für eine gute Meisterschaft. Deshalb beginnen wir mit 4. Jänner sehr früh, weil wir jeden Tag ausnutzen wollen.“

Das letzte Spiel vor der Winterpause ist nicht nur wichtig, weil es ein Schlüsselspiel Neunter gegen Zehnter ist. Reiter: „Es ist auch deshalb wichtig, weil wir mit einem positiven Erlebnis in die Winterpause gehen wollen. Wir spielen zuhause und wir haben die letzten Heimspiele überzeugt. Deshalb wollen wir dieses Spiel gewinnen.“

Von einem Erfolgserlebnis ist Reiter überzeugt: „Es wird natürlich schwierig, weil die Spieler schon am Limit sind. Aber wenn jeder noch einmal 100 Prozent gibt, dann bin ich überzeugt, dass wir gewinnen und nicht am letzten Platz überwintern werden.“. (Quelle: SV Ried)


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