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Jugendbeschäftigungspakt: Hilfe beim Berufseinstieg
RIED. Seit zwei Jahren gibt es in Ried den Jugendbeschäftigungspakt. Knapp 40 Partner, Betriebe, Arbeitsmarktakteure und Bildungsanbieter arbeiten eng zusammen, um Jugendliche in der Region beim Übergang von der Schule in die Arbeitswelt zu unterstützen. Kürzlich zogen die Akteure bei einem Treffen in der Arbeiterkammer Ried Zwischenbilanz.

Zufrieden sind die Partner des Jugendbeschäftigungspaktes Ried nach den zwei Jahren: „Wir sind gut vernetzt, kennen die Unterstützungs-Angebote am Übergang von der Schule in die Arbeitswelt, sind sensibler geworden für die Bedürfnisse von Jugendlichen mit Defiziten, profitieren von den Erfahrungen und Sichtweisen der jeweils anderen und haben auch schon gute Erfahrung bei der Integration von Jugendlichen mit verschiedensten Problemlagen gemacht“, fasst Arbeiterkammer-Bezirksstellenleiter Siegfried Wambacher den Tenor eines kürzlich abgehaltenen Pakttreffens zur Zwischenbilanz in der AK-Bezirksstelle Ried zusammen. “Um die bestehenden Ressourcen bestmöglich zu nutzen, sollen alle Kräfte gebündelt, Schnittstellen optimiert und noch mehr Transparenz in die Angebotslandschaft gebracht werden“, fügt AMS-Regionalleiter Klaus Jagereder hinzu. “Der Pakt ist ein Türöffner in die Betriebe und braucht weitere Mitstreiter“, appelliert Philipp Froschauer von der Firma Fill Metallbau an die Betriebe in der Region, sich an dieser Initiative zu beteiligen. Die soziale Verantwortung der Betriebe sei zum Teil noch zu wenig ausgeprägt. Der Pakt ist hier ein gutes Sensibilisierungswerkzeug. Jugend- und Jobcoaching in Schulen Die Schulen nehmen die Unterstützungsangebote wie Jugendcoaching oder Jobcoaching gut an. Sie wünschen sich für die Weiterarbeit noch mehr Austausch. Direktor Wilhelm Schmid von der Neuen Mittelschule Ried 2 gibt zu bedenken, dass vor allem lernschwache Jugendliche leicht aus dem System fallen, da es für sie keine Arbeitsplätze gibt. „Es geht in die richtige Richtung. Wir haben alle dasselbe Ziel, haben auch eine gemeinsame Sprache gefunden und arbeiten gemeinsam statt parallel“, sagt Schmid. Koordinierter Übergang von Schule in die Arbeitswelt Die Arbeiterkammer Oberösterreich engagiert sich seit Jahren in Jugendnetzwerken für die zukünftigen Arbeitnehmer. Das Ziel ist ein abgestimmtes und koordiniertes Vorgehen am Übergang von der Schule in die Arbeitswelt, sodass jede und jeder Jugendliche das beste individuelle Angebot bekommt. “Ein gelungener Einstieg ins Berufsleben ist entscheidend für die weitere Berufsbiografie. Wenn dieser nicht auf Anhieb gelingt, braucht es gezielte Unterstützung und Hilfestellung. Mit dem Jugendbeschäftigungspakt Ried nehmen wir gemeinsam unsere soziale Verantwortung für die Jugend in der Region wahr“, erklärt AK-Präsident Johann Kalliauer. KONTAKT: Wer Interesse am Jugendbeschäftigungspakt Ried hat oder sich beteiligen will, kann sich bei Seher Sanduvac unter der Tel.: 050/6906-4820 oder sanduvac.s@akooe.at melden.


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