RIED. Vizebürgermeister und Stadtrat Ernst Reiter (FPÖ) zieht sich aus persönlichen Gründen aus der Gemeindepolitik zurück. Ihm folgt Fraktionsobmann Thomas Dim, der als Spitzenkandidat bei den Bürgermeisterwahlen am 27. September antritt. Angelika Podgorschek ist auf der Liste auf Platz zwei gereiht und möchte als zweite Stadträtin ins Rathaus einziehen.
Thomas Dim ist seit 1989 in der Gemeindepolitik. Wahlziel ist, das zweite Stadtratsmandat für die FPÖ. „Bei den letzten Wahlen fehlten uns 36 Stimmen für das zweite Mandat, diesmal könnten wir es schaffen“, sagt Dim. Eine Stichwahl um das Bürgermeisteramt kann er sich gut vorstellen. Zur Bürgermeisterwahl treten Albert Ortig (ÖVP), Michael Steffan (SPÖ), Thomas Dim (FPÖ) und Max Gramberger (Grüne) an. „Es wird nicht einfach, gegen einen hauptberuflichen Bürgermeister anzutreten. Aber eine Stichwahl wäre schon ein weiteres Wahlziel“, untermauert der FP-Fraktionsobmann. Angelika Podgorschek ist seit sechs Jahren im Sozialausschuss und bringt so wie Thomas Dim als ehemalige Geschäftsfrau entsprechende Erfahrung im Innenstadt-Einzelhandel mit. „Die Nachfrage nach Geschäftsflächen in der Innenstadt ist mehr als gering. Wir brauchen attraktive Firmen die die Innenstadt beleben. Deshalb müssen wir aktiv werden und Firmen nach Ried holen. Diesbezüglich gibt es große Versäumnisse in den letzten Jahren“, sagen Dim und Podgorschek und verweisen auf die Stadtratssitzung am 21. Mai, in der ein Konzept für ein neues Stadtmarketing präsentiert werden soll.
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