Politischer Aschermittwoch: „Wir sind nicht zu verhindern“
RIED. FP-Landesrat Elmar Podgorschek eröffnete den Politischen Aschermittwoch in der Jahnturnhalle vor rund 2000 Besuchern. Dann übergab er das Wort an Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner.

Dieser kritisierte die Asylpolitik der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und ging in einem Atemzug auf die für ihn nach links abgedriftete Einheitsliste ÖVP-SPÖ-Grüne und Neos über: „Die fürchten nicht Terroristen oder die Islamisten, sie fürchten die Wut der Bürger, weil sie nichts gegen diese Entwicklung unternommen hat.“ Tosenden Applaus erntete Haimbuchner für seinen Vorschlag, wie man das Sicherheitsproblem am Linzer Südbahnhof in den Griff bekommt: „Ich habe nichts gegen klassische Musik, hätte aber eine andere Idee für die Beschallung am Bahnhof in unserer Landeshauptstadt. Wie wäre es, wenn man für diese Leute, die sich absolut nicht anpassen und integrieren wollen und jegliches Gefühl für Benimmregeln vermissen lassen mit dem STS-Hit „Fürstenfeld - I wü wieda ham“ spielt?“.
Nach einer Dreiviertelstunde war der Hauptredner Heinz-Christian Strache am Zug. Nach einer kurzen Anlaufphase konnte auch er sein Fanpublikum für sich gewinnen. Bei Themen wie Rekordarbeitslosigkeit, verfehlter Asylpolitik seitens der deutschen Kanzlerin sparte Strache auch nicht an Kritik an ÖVP und SPÖ und meinte hinsichtlich der Koalitionskrisen: „Mit der rot-schwarzen Regierung haben wir das ganze Jahr Advent. Wir warten auf die nächste Bescherung.“ Im Hinblick auf die bevorstehende Nationalratswahl rief Strache in das Publikum: „Wir sind nicht zu verhindern. Bei der nächsten Nationalratswahl müssen wir die Chance nutzen, um stärkste Kraft im Land zu werden.“


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