Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BEZIRK RIED/OBERÖSTERREICH. Im Rahmen einer Pressekonferenz analysierten SP-Klubvorsitzender LAbg. Christian Makor, Sicherheitssprecher LAbg. Hermann Krenn und der Vorsitzende des FSG-Klub der Exekutive-Polizei Oberösterreich Norbert Höpoltseder die aktuelle Personalsituation der Polizei in Oberösterreich.

  1 / 2   Die SPÖ Oberösterreich hat bei Innenminister Kickl nachgefragt: In Oberösterreich sind bei 3451 Planstellen tatsächlich nur 3068 Vollzeitkräfte im Einsatz. Das heißt, 88,9 Prozent der Dienstposten sind auf Vollzeitbasis besetzt und verfügbar. Foto: Wodicka

In Oberösterreich fehlen derzeit 383 Vollzeit-Polizeikräfte. „Für nahezu jeden der 383 fehlenden Vollzeitkräfte gibt es eine nachvollziehbare Ursache. So hat das Innenministerium auf unsere Anfrage hin etwa offengelegt, dass mehr als 200 Kollegen wegen Dienstzuteilungen, Karenz und Langzeitkrankenständen auf den Polizeiinspektionen fehlen. Dazu kommen noch Polizeischüler, für deren Versorgung zahlreiche Dienstposten benötigt werden“, zeigt SPÖ-Sicherheitssprecher Krenn auf.

Im Bezirk Ried fehlen 16 Vollzeit-Polizisten

Im Bezirk Ried gibt es 89 Planstellen, dem stehen 73 Vollzeitkräfte gegenüber. Es fehlen also 16 Polizisten (Quelle: Anfragebeantwortung Innenministerium vom 23.3.2018 GZ: BMI-LR2200/0008-I/1/c/2018). „Übers ganze Land gesehen fehlen 11,1 Prozent der Vollzeitkräfte, das ist ziemlich exakt jeder neunte Dienstposten. Es müssen also acht Polizeikräfte die Arbeit von neun machen. In manchen Bezirken wie Vöcklabruck, Ried oder Steyr ist die Situation noch angespannter“, analysiert FSG-Polizei-Personalvertreter Norbert Höpoltseder.

SPÖ-Forderungen

Die SPÖ fordert daher einen echten Karenzpool mit eigenen Dienstposten zur Unterstützung der Polizeikräfte vor Ort, Polizeiinspektionen vor Ort müssen ihr zugesagtes Personal erhalten, um Sicherheitsaufgaben vor Ort erledigen zu können.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden