Krankenhaus legt drei Intensivstationen zusammen
RIED. Im Rieder Krankenhaus wird wieder gebaut. Nach einer mehrjährigen Planungsphase begannen im Juli die Bauarbeiten zur Umsetzung des neuen Intensivverbundes.

Dabei werden die drei bestehenden Intensivstationen räumlich zusammengelegt, um eine intensivere Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen und Abteilungen zu ermöglichen.
6,3 Millionen Euro
In bauliche, gebäudetechnische und medizintechnische Anlagen werden 6,3 Millionen Euro investiert. Der erste Teil des Intensivverbundes, die Stroke Unit, ging bereits im Sommer des Vorjahres in Betrieb.
Ende 2017 erhielt das Krankenhaus von den zuständigen Stellen des Landes Oberösterreich die Zusage für die Errichtung der anästhesiologischen und kardiologischen Intensiveinheiten.
Ulrike Tschernuth, Leiterin Kommunikation des Krankenhauses: „Unser Bauprojekt ist eines der wenigen genehmigten Projekte im Land und war nur durch Kosteneinsparungen in vorangegangenen Bauprojekten möglich.“
1.000 Quadratmeter Fläche
Nach der Fertigstellung des Intensivverbundes, die für August 2019 geplant ist, steht eine Fläche von rund 1.000 Quadratmetern mit modernster Gebäude- und Medizintechnik zur Verfügung.
Tschernuth: „Mit der Umsetzung des Intensivverbundes werden wir eine noch bessere Patientenversorgung gewährleisten. Die Anästhesie Intensiv mit sieben Betten, die Innere Intensiv ebenfalls mit sieben Betten und die Stroke-Unit mit sechs Betten befinden sich dann im unmittelbar räumlichen Intensivverbund. Das ermöglicht eine optimale und über alle drei Bereiche abgestimmte Patientenbehandlung.“
Darüber hinaus erhalten die Patienten durch Ein- und Zweibettkojen mehr Privatsphäre.


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