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RIED. Die Sperre der Fußgängerüberführung beim Bahnhof durch die ÖBB im September setzt die Stadt unter Zugzwang. Die ÖBB hat der Stadt nämlich mitgeteilt, „dass eine kurzfristige Sanierung des Fußgängersteges Bahnhof Ried nicht möglich ist und der Steg auch zukünftig nicht in dieser Form erhalten wird“.

Der Steg bleibt geschlossen. (Foto: Tips/Horn)
Der Steg bleibt geschlossen. (Foto: Tips/Horn)

Damit wenigstens die Kinder aus dem Stadtteil Wegleiten auf dem Schulweg sicher sind, beschloss der Gemeinderat, die Kosten für die Mitnahme von etwa zehn Schülern in den Schulbussen der Firma Werth zu übernehmen. Die Zusteigestelle ist in der Eberschwanger Straße, die Maßnahme wird rund 2.200 Euro pro Jahr kosten.

Neue Haltestelle

Die Stadt wird auch beim OÖ. Verkehrsverbund die Errichtung einer Haltestelle der Buslinie an der Frankenburger Straße in der Magerlstraße/Dr.-Franz-Fruhstorfer-Straße beantragen. Diese könnte nach Konzessionserweiterung mit Ostern 2019 in Betrieb gehen. Diese Haltestelle soll stadteinwärts am Morgen fix angefahren werden und stadtauswärts bei Bedarf.

Zudem soll geprüft werden, wie Wegleiten wieder für Fußgänger an die Innenstadt angebunden werden kann. Derzeit müssen die Bewohner große Umwege über die Eberschwanger Straße oder über die Frankenburger Straße (Kreisverkehr) in Kauf nehmen.

Stadt prüft Alternativen

Eine Möglichkeit wäre eine Unterführung oder ein Durchlass an der Eberschwanger Straße, was allerdings wegen des Zustandes des Brückentragwerkes und einer möglichen Elektrifizierung der Bahnstrecke (mit den nötigen Umbauten wegen der Streckenverbreiterung) problematisch wäre. Als „sicher gefälligste Alternative“, so die Formulierung im Amtsvortrag, soll der Bau einer Brücke vom Max-Schlager-Weg zum Bahnhof mit Rampenbauwerk auf dem Bahnhofsvorplatz geprüft werden.


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Sorga
Sorga
18.12.2018 11:54

ÖBB Von Gestern

Schade. Für mich hatte diese Bahnhof–Brücke den Charakter eines Rieder Wahrzeichens. Man sollte sie sanieren und unter Denkmalschutz stellen.