Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

RIED. Der erste Mai ist der Traditionstag der internationalen Arbeiterbewegung. Wegen der Corona-Epidemie kann aber heuer die traditionelle Maifeier der SPÖ im Bezirk Ried nicht abgehalten werden.

Christian Makor will über Vermögenssteuern diskutieren. (Foto: SPÖ-Klub)
Christian Makor will über Vermögenssteuern diskutieren. (Foto: SPÖ-Klub)

Dennoch, sagt der SPÖ-Bezirkspartei- und Klubvorsitzende Christian Makor, sei es gerade jetzt am Beginn einer durch das Virus ausgelösten dramatischen weltweiten Wirtschaftskrise besonders wichtig, dass die Stimme der Arbeitnehmer laut zu hören ist.

„Die Welt, wie wir sie kennen, ist aus den Fugen geraten“, sagt Makor und fügt in Hinblick auf den bevorstehenden 1. Mai hinzu: „Klar ist, in und nach der Krise braucht es eine starke ArbeiterInnenbewegung.“

„Schlag ins Gesicht für die Arbeitnehmer“

Die Corona-Krise ist für hunderttausende Arbeitnehmer ein Schlag ins Gesicht. Die einen haben von heute auf morgen ihren Job verloren (Arbeitslosigkeit im Bezirk Ried: +88,7 Prozent im Monatsvergleich März 2019 und März 2020), andere sind in Kurzarbeit und fühlen sich verunsichert, wie es weitergeht. Alleinerzieherinnen sind mit Kinderbetreuung und Job noch mehr unter Druck, als sie es ohnehin schon sind. Und geringfügig Beschäftigte haben weder Anspruch auf Arbeitslosengeld noch können sie auf Kurzarbeit gehen.

Eine Hauptforderung der SPÖ angesichts der Krise ist die rasche Erhöhung des Arbeitslosengeldes auf 70 Prozent, um weitere Schicksalsschläge zu vermeiden.

Menschen im Mittelpunkt

Nach Corona müssten die Interessen der Menschen im Mittelpunkt stehen: „Die Würde des Menschen und das Überleben der Menschheit müssen immer und überall Vorrang vor Profiten haben. Nur mit einer Arbeitszeitverkürzung wird es uns gelingen, alte und neue Jobs zu schaffen.“

Makor fordert eine ernsthafte Diskussion über eine gerechte Besteuerung von Vermögen: „Wir SozialdemokratInnen wollen ein Oberösterreich bauen, in dem man sich wieder mit Arbeit etwas aufbauen kann. Nicht nur mit Erbschaften.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden